Gebets-, Evangelisations- und Heilungs-Expedition GEH+ 04

„Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung“.
Mk, 16,15

Dieser Auftrag Jesu an uns ist kein Relikt aus grauer Vorzeit, überholt und nicht mehr aktuell, im Gegenteil. Wir spüren eine Zunahme, eine Dringlichkeit wie nie zuvor das Evangelium zu predigen, für Kranke zu beten und Dämonen auszutreiben. Wir glauben, dass dies ein Auftrag für jede NachfolgerIn Jesu ist. Ein Auftrag, den wir nicht an einige delegieren können. Jesus selbst hat schon aufgefordert für Arbeiter zu beten, da die Felder reif zur Ernte sind. Wir stellen auch in diesem Bereich fest: es ist die Zeit der „Durchbrüche“. Auf der einen Seite ist das drängende Verlangen zur Verkündigung noch nie so gross wie jetzt. Auf der anderen Seite sind die Umstände noch nie so „günstig“ gewesen. Auch der Christustag ist wie ein Puzzleteil in diesem Wirken Gottes. Der Fahnenaufmarsch und die Vision einer Gebetszelle für jeden Ort der CH. Es wird ein regelrechter „Gebetsteppich“ entstehen, der unser ganzes Land bedeckt. Diese Gebete dienen u.a. dazu, dass die Menschen offen werden für das Reden und Handeln Gottes. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen all den Aktivitäten, Konferenzen, Kongressen und Initiativen, die in unserem Land stattfinden. Gott schiebt noch einmal nach. Deshalb: GEH +04 und Vision 200, Lukas 10, EE, Christustag, Explo, Levitencamp uvm.


Aktuelle Erlebnisberichte

Auf einen Eindruck von Gott hin in ein Altersheim, um mit den SeniorInnen zu beten – der Pflegdienstleiter meint jedoch, sie seien schon seelsorgerlich abgedeckt… dann zum Gemeindepräsidenten – der weilt in den Ferien… weiter zu Ärzten, um für ihre Patienten um Heilung zu beten – die Praxen sind geschlossen (ferienhalber) und in der einen, die geöffnet ist, fehlt der Arzt… und am Abend versammeln sich 50 Personen zum Openair-Gottesdienst – nur kommen keine Eingeladene… Aber Frust verspürt keiner der GEH+04-Teilnehmenden! (Horw, 2.08.04)

Mario und Andi aus Luzern gehören neu zur himmlischen Familie! Neben anderen wagen die beiden Teenager erstmalig das Abenteuer eines Lebens mit Jesus! Auch ein Augenliederzucken, das von Geburt an da war, verschwand nach der Lebensübergabe und einem Heilungsgebet vollständig! (Buochs, 3.08.04)

Mehrere Jugendliche mit Bierkartons und Getthobuster finden sich am Schluss der öffentlichen Veranstaltung am Seeufer (nach einer anfänglichen Gratisgrillwurst) inmitten von andern Jugendlichen wieder, die für sie beten und plötzlich wollen sie mehr: sie wollen diesen Jesus kennenlernen und die vorhandenen Taschenbibeln (Gideons) werden den Betern fast aus den Händen gerissen! (Buochs, 3.08.04)

Eine GEH+04-Teilnehmerin träumte von einer Frau auf einer Parkbank, der sie eine Antwort auf ein Problem geben könne. Am nächsten Abend trifft sie genau auf diese Frau auf einer Parkbank sitzend – eine Albanerin. Sie sprechen zwei Stunden miteinander und sie kann mit der Frau beten, damit sie eine Antwort von Jesus erwartet. Ein hoffnungsvoller Beginn! (Buochs, 3.08.04)

Alphornblasen und Lobpreis unter dem Tell-Denkmal in Altdorf öffnet die Herzen der Strassencafés-Besucher und die Fenster der umliegenden Häuser. Alle hören die Predigt und anschliessend kommt ein jüngerer IV-Bezüger um für seine kaputte Bandscheibe im Rücken beten zu lassen. Überwältigt von der empfangenen Vaterliebe Gottes übergibt er sein Leben Jesus und läuft ohne Schmerzen wieder an seinen Platz. (Bürglen UR, 4.08.04)

Eine Gruppe von GEH+04 betet in der kath. Kirche an. Einer Teilnehmerin fällt eine Frau auf, die weinend in einer Kirchenbank sitzt. Wortlos nimmt sie diese in ihre Arme. Beim anschliessenden Gespräch stellt sich heraus, dass die Frau – auf der Durchreise in den Urlaub – vorher von einer anderen GEH+04 Gruppe ein Traktat mit dem Titel ‚wo bist du Gott?‘ erhalten hat, das sie auf ihrer Suche nach Gott in die Kirche trieb… Im gemeinsamen Gebet findet sie Jesus und erlebt Befreiung von dämonischen Bindungen. (Schwyz, 5.08.04)

Ein Fernseh-Kameramann findet im Gespräch mit GEH+04 Teilnehmern zum Glauben an Jesus! Er erfährt eine solche Begeisterung für diesen Jesus, dass er für die angekündigte Abendveranstaltung in einem Radio-TV-Geschäft eine Kamera ausleiht und den ganzen Abend aufnimmt – mit allen Zeugnissen, der Predigt und den Lebensübergaben. In welchem Rahmen dieses Material verwendet und ausgestrahlt wird, ist allerdings noch offen… (Schwyz, 5.08.04)

Gottesdienst auf dem Bahnhofsplatz. Die anfänglich höhnischen Bemerkungen von den Gästen der Imbissbude verwandeln sich während den Zeugnissen zT. in feuchte Augen mit dem Resultat, dass sich am Schluss mehrere Menschen von genau dieser Imbissbude entscheiden, ihr Leben Jesus zu geben! Darunter 2 Iraker (einer verstand deutsch) und einer, der sagte, für ihn gebe es keine Vergebung mehr, da er einen Menschen getötet habe. In zwei Wochen will er sich taufen lassen! (Näfels, 6.08.04)

Am Nachmittag grosse Hochzeit in der katholischen Kirche mit vielen Gästen in Trachten. Zwei GEH+04 Teilnehmer gratulieren dem Brautpaar und segnen es. Am Abend das erste Mal Regen bis genau vor der Abendveranstaltung im (Kiffer-) Park. Mit einem riesigen Regenbogen bestätigt Gott seinen „Ehebund“ für die Menschen dieses Ortes. Ein paar Jugendliche drücken sich herum, einer bleibt die ganze Zeit – bereit für einen Start mit Jesus bei den lokalen Christen! (Appenzell, 7.08.04)

Der Pfarrer des Dorfes gibt klar zu verstehen, man sei in der Nähe der Kirche nicht erwünscht, da Auswärtige in der Vergangenheit mit Angst evangelisiert und provoziert haben. Offener Widerstand ist in der Bevölkerung spürbar gegen die „Halleluja-Typen“. Und prompt provozieren Teilnehmer durch ein Missverständnis wiederum Einheimische… (Wolfhalden, 9.08.04)

Viele kleine Begegnungen sind wie kleine Samen, die gestreut werden und zu ihrer Zeit Frucht bringen. Einige Teilnehmer verschenken sich ganz praktisch und helfen Anwohnern beim Jäten in ihrem Garten…! Ihr Zeugnis wird dementsprechend offen entgegengenommen und anschliessend um Gebet gebeten. Oder ein Alkoholiker, der öffentlich um Freisetzung bittet. Oder Christen vom Ort, die ebenfalls öffentlich um Heilung und Erneuerung ihrer Leidenschaft zu Jesus bitten. Und schlussentlich Radio Top, das um ein Interview bittet. (Bürglen, 10.08.04)

In der Kirche werden Renovationsarbeiten durchgeführt. Was liegt näher als den Arbeitern Gebet um Heilung anzubieten. Und wirklich, auf das oberste Gerüst werden die GEH+04-Leute geschickt zu einem Mann, der überaus dankbar für sich beten lässt. Ob geheilt oder nicht, seine Freude darüber spiegelt ein Stück der empfangenen Liebe Jesu wider. Am Abend auffallend viele Jugendliche, die nach unserer Aufforderung auf den bereitgestellten Stühlen Platz nehmen. Und am Schluss wollen sechs von ihnen auch unbedingt ein Exemplar des „besten Buches der Welt“ erhalten. (Neunkirch, 11.08.04)

Nach viel Widerstand geschehen am Nachmittag die ersten Lebensübergaben, einfach weil Menschen bereit sind für andere zu beten und ihnen von Jesus zu erzählen. Am Abend füllen sich die Stühle und die weit über 100 Personen erleben weitere spontane Heilungen und Lebensübergaben. Gott wirkt! (Regensdorf, 12.08.04)

Abends auf dem Bahnhofsplatz ausserhalb des Dorfes. 20 Teilnehmer aber keine Gäste… doch allmählich taucht die Dorfjugend auf und etliche werden ‚wie die Motten zum Licht‘ hingezogen, so, dass am Schluss mehrere Jesus ihr Leben geben und der Kontakt zu einer Gemeinde hergestellt wird. Auch unter verschiedenen Christen vor Ort, die sich bis jetzt nicht kannten, entstehen erste Kontakte. (Mels, 13.08.04)

Auch hier viele offene Jugendliche. Eine junge Mutter mit ihrem Kind lässt für sich beten und im Gespräch über die Bibel sagt sie, sie besitze nur eine in einer ‚antiquirierten‘ Übersetzung… als sie eine neue Bibel in die Hand geschenkt bekommt, sagt sie, sie habe geträumt, dass ihr jemand eine für sie lesbare Bibel schenken werde! (Landquart, 14.08.04)

Ein älterer Drogenabhängiger, der zwischen ‚gutem Leben‘ (Besuch einer christlichen Gemeinde) und seiner Sucht pendelt, wird von GEH+04 Teilnehmern aufgefordert, sich zu entscheiden. Jesus hilft dir – aber entscheiden musst DU dich! Nach der Abendveranstaltung ist es so weit: er will! Und Jesus will auch. Unter starken Emotionen stellt er sein altes Leben unter die Herrschaft Jesu! (Ilanz, 16.08.04)

Auf einen Eindruck von Gott hin gehts auf den Friedhof. Wirklich sitzt dort ganz alleine ein älterer Mann auf einer Bank. Er erkennt den Teilnehmer und fragt, sind sie nicht der, der gestern Abend predigte? Für meine Tochter wurde gebetet! Und das mit Gott weiss ich ja jetzt, aber… Am Abend ist er trotz Regen auch wieder da… (Ilanz, 17.08.04)

Wenn Humor ein Anknüpfungspunkt wird: Auf einer öffentlichen Toilette bemerkt beim Händewaschen eine GEH+04 Teilnehmerin zu einer fremden Frau, wie befreiend es doch beim ‚Geschäft‘ sei, alles loslassen zu können – worauf diese in schallendes Gelächter ausbricht. Und, fährt sie weiter, wie befreiend es ist im eigenen Leben alles loszulassen… ein angeregtes Gespräch beginnt! (Thusis, 18.08.04)

Wenn bei einem Gottesdienst die Schweizer in der Minderheit sind… Schwarzafrikaner in ihren bunten Gewändern, Brasilianer und halb Europa – eine Mini-All-Nation-Convocation im Tessin. Wenn da nichts ausgelöst wird…! (Biasca, 19.08.04)

Die Abendveranstaltung findet in einem Raum der Kapuziner-Mönchen statt. Diese haben kurzerhand eigene Einladungszettel angefertigt und überall im Dorf aufgehängt. Und als einige abgerissen wurden, haben sie sie wieder aufgehängt! Da weht der Geist… (Faido, 20.08.04)

Herr, was ist heute Abend dran? Und dann spricht Er 20 Minuten durch Wind und Wetter draussen vor der Kirche bis sich das orangene Kreuz des Glasfensters nicht nur in allen Facetten auf die Wand projeziert, sondern sich tief in das Herz des Fragenden einbrennt: die Botschaft des Kreuzes! (Faido, 21.08.04)

Für den vorgesehenen Platz brauchts eine Bewilligung. Und die wird an einer der wenigen öffentlichen Gemeindeversammlungen als Traktandum behandelt. Was der Polizist in Ausübung seines Amtes mitteilen muss, entwicklet sich als Anknüpfungspunkt für sein Suchen nach dem Glauben an Jesus! (Naters, 24.08.04)

Ohne eine Verbindungsperson vor Ort zu haben ist Start um 10.30 Uhr beim Bahnhof. Ein Telefonanruf: Der Pastor der einzigen Gemeinde will Kontakt mit dem Leiter von GEH+04 haben. Das Treffen kommt zustande und in völliger Offenheit kommen sich der dunkelhäutige Evangelikale und der deutschsprechende Schweizmissionierer nahe. Beide fangen Feuer: kurzfristig wird die abendliche Bibelstunde der Gemeinde zur Abendveranstaltung von GEH+04, den Gemeindegliedern wird gedient mit Wort, Prophetie und Heilung. Sie verköstigen und beherbergen die Teilnehmer und einige von der Gemeinde kommen am nächsten Tag spontan mit auf die Strasse – zum ersten Mal in ihrem Leben! Und für den Pastor ist das ganze Geschehen eine Gebetserhörung! (Sierre, 25.08.04)

Es wäre doch eine gute Idee, den Abendgottesdienst am Samstagnachmittag in den grossen Einkaufszentren bekanntzumachen. Gesagt, getan – nach der scheuen Anfrage an der Information wird einem gleich das Mikrofon in die Hand gedrückt; und die GEH+04 Teilnehmerin bekommt weiche Knie: was wirklich? Als offizielle Ansage? Und weil es so gut klappte gleich zur Konkurrenz, die ebenfalls die Durchsage ermöglichte! (Zweisimmen, 28.08.04)

Die Pastoren gehen mit auf die Strasse. Zusammen mit ihren örtlichen Gemeindegliedern stellen sie sich einen Tag lang ihrer Dorfbevölkerung. Dieses Erlebniss begeistert sie total und sie sind dankbar und wollen das Feuer der Evangelisation nicht wieder einmotten lassen! (Ecublens, 30.08.04)

Ein Mann an Krücken lässt am Abend für sich beten. Das kaputte Knie, das schon drei Operationen hinter sich und die vierte vor sich hat, heilt spontan unter Gebet! Die Krücke bleibt am Boden liegen und er hilft noch kräftig mit beim Stuhlaufräumen… (Lancy, 31.08.04)

Herrliches Wetter, traumhafte Landschaft und alles Volk in den Gartenwirtschaften im wohlverdienten Feierabend – und dann erschallt dazwischen die Botschaft von Ps 49: Die Herrlichkeit der Reichen ist Trug und Schein… (Cortaillod, 01.09.04)

Wieder spontane Heilungen! Diesmal von Ohrentzündungen und Knieschmerzen. Und eine Heilung am Leib Christi des Ortes! Sich gegenseitig in Ihm erkennen und lieben lernen. (Romont, 02.09.04)

Der Anlass wurde in der Messe verkündigt, drei Priester, der Diakon und etliche Mitglieder waren den ganzen Tag durch dabei und der Abend fand auf ihrem Gelände statt. Die Rede ist von der katholischen Kirche, die begeistert mitzog und sich freute über etliche Lebensübergaben und spontane Heilungen! (Marly, 03.09.04)

Diesmal sind es Christen von der Hauskirchenbewegung, die organisieren und einladen. Vom Stil her anders, doch im Ziel, Jesus nachzufolgen, gleichgesinnt. Was für ein Reichtum in der Vielfalt. (Wohlen, 04.09.04)

Gastgeber heute die reformierte Landeskirche. Einige Lebensübergaben tagsüber auf der Strasse, vor Ladenschluss eine feurige Predigt im Einkaufszentrum mit Alterswohnungen (und dementsprechend vielen ZuhörerInnen) und am Abend eine so intensive Gebetszeit, dass die Jugendgruppe noch dran ist, als die Stühle schon alle verräumt sind… (Ittingen, 06.09.04)

Typische Schlafgemeinde. Menschenleere Strassen und Plätze tagsüber. Doch der Eindruck von einer Fürbitterin, dass in diesem Ort eine „Gemeinde“ entstehen soll, bewahrheitet sich: der Grundstein ist gelegt! Und wieder Heilungen an den Knien. (Courroux, 07.09.04)

Zwei Wunder Gottes konkret: wenn der Chefkoch des Basler Zolli höchstpersönlich alle Teilnehmer (über 50) „bekocht“, und wenn am Abend von zwei Suchenden des Gottesdienstes Werners Stimme (unverstärkt) über einen Kilometer durch alle Häuser gehört wird und sie den Weg zum Anlass einfach finden… (Binningen, 08.09.04)

Wieder viele Lebensübergaben und spontane Heilungen tagsüber auch bei den sehr offenen Goetheanum-Besucher und notgedrungen viele offene Besucher des Restaurants Akropolis am Abend, da nur ein Gaststättenraum und in dem wird gepredigt… (Dornach, 09.09.04)

Zum Abschluss neben den (gewohnten) Lebensübergaben und Heilungen tagsüber auch die Feststellung, dass einige Heilungen auch zwischen Teilnehmenden des GEH+04 und ihren Gastgebern geschehen durften! (Oftringen, 10.09.04)

Übrigens, die Bibel ist in den vergangenen 6 Wochen von den verschiedenen GEH+04 Teilnehmern einmal ganz durchgelesen worden!

In all den Tagen waren tagsüber zwischen 30 – 80 Christen in den jeweiligen Orten unterwegs um mit Menschen über Jesus zu reden, für sie zu beten und an die Abendveranstaltung einzuladen. Am Abend besuchten durchschnittlich 60 Personen die Heilungs-Veranstaltungen, die je nach örtlicher Gegebenheit unterschiedlich gestaltet sind. Es geschehen viele Lebensübergaben und -erneuerungen! Auch unter den Teilnehmenden wirkt Gott kräftig mit Erneuerung, Heilung und Stärkung! Alle Altergruppen sind im GEH+04 vertreten, von Familien mit Babys bis zum mehrfachen Grossvater…!

von Andreas Schole

Ich kannte niemanden von den etwa zwanzig Leuten. „Tut , wozu euch der Heilige Geist leitet“, war das Motto. Zu dritt sassen wir in einer Thai-Snackbar. Endlich nach drei Stunden überwand sich einer von uns dreien, den Bibelvers der Besitzerin zu geben, den Gott ihm in den Sinn gegeben hatte.

Erst nach 4 Tagen fasste ich selbst den Mut, Menschen auf Jesus anzusprechen. Je unmissverständlicher ich Jesus Christus beim Namen nannte, um so mehr Freiraum bekam ich in mir drinnen. Auch das Predigen an öffentlichen Plätzen, das proklamieren der Liebe Gottes, ewiges Leben- Himmel oder Hölle, wirkte wie eine Landeinnahme. Ich denke es ist wichtig, vermehrt unkompliziert, ohne Stock und Mantel sozusagen, das zu tun. Moslems, Juden und Christen liessen zu meinem Erstaunen persönlich für sich beten, – auf der Strasse. Erschreckend reagierte ich selbst auf Lobpreis. Zeitweise konnte meine Seele nicht mithalten. Hass statt Lobpreis kam in mir hoch. Aggression gegen Gott. Hass für Momente wo ich ihn vermisste, nicht verstand. Ein andermal kam ein Schmerz über meinen Zustand, wie Gottlosigkeit oder auch Friede, der mit einmal alles relativierte. Wie wenn die Wahrheit, während ich so redete oder zuhörte, mich reinigte.

Ein Schmunzeln entwischt mir, wenn ich an die Einladungszettel denke. Ein simples A6 Schreibmaschinenpapier, wo drauf stand : …und alles Volk suchte Jesus anzurühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus und er heilte sie alle (Die Bibel) …Herzliche Einladung zum Heilungsgottesdienst, natürlich übernatürlich Gott erleben. …es laden ein: Christen verschiedener Kirchen. – Von Hand habe ich dann jeweils Veranstaltungsort, meistens ein Platz im Freien, und die Uhrzeit, ca. 20.00 dazugeschrieben.

Einfach so, – weil Jesus sagt: Wer euch hört, der hört mich.

Ich danke Gott, für die Zeit mit all den speziellen Leuten. In den Gemeinden auf den Plätzen, all den Gastgebern- die vielleicht dachten wir wären Engel- ,den Vision200 Leuten ,der Polizei und den Priestern.

Lieber Vater wir sind voller Erwartung. Halleluuujah !

 

von R. + H. Wunderli

Da wir 33 verschiedene Orte besuchten, sahen wir auch sehr viel von der Schönheit unseres kleinen Landes. Spontan denke ich an die brausenden Wasserfälle in Faido, an die liebliche Seeanlage und Umgebung in Buochs oder an das hübsche Städtchen Neunkirch sowie Cortaillod am Neuenburgersee mit den prächtigen Weinbergen und das wunderschöne Ufer unten am See. Ja, jeder Ort hatte seine eigene Art und war sehenswert.

Wie es uns beim Evangelisieren erging, berichte ich aus meiner persönlichen Erfahrung. Es kam einige male vor, dass ich allein oder mit anderen gemeinsam einer Person aus der Gruppe dienen durfte. Unser Herr hat die Nöte einzelner gesehen und erlaubte uns, ihnen zu dienen. Einmal waren es 2 1/2 Stunden Bügeln für die Predigerfamilie. Mit 7 Kindern ist der Wäschekorb einfach nie leer.

Ich zog es vor, mit 2 anderen Geschwistern zu evangelisieren. In unserem kleinen Grüpplein beteten wir immer zuerst. Es durfte nichts zwischen uns sein und wir baten Jesus, dass er uns in vorbereitete Werke hineinführe. Auf diese Art war Einheit im Grüpplein und wir zogen in der Richtung weiter, welche wir alle als die unsrige erhielten. So begannen die täglichen, spannenden, interessanten und abwechslungsreichen Touren.

Ein Gespräch mit vielen offenen Jugendlichen liess uns eine andere Seite des Evangelisierens erleben. Nicht dass es zu spontanen Bekehrungen kam, jedoch hat manch einer ein neues Testament mitgenommen. Am Abend waren sie alle am Gottesdienst wo Werner wieder sein eindrückliches Zeugnis erzählte. An diesem schönen, lauen Sommerabend hatten viele der Jungen eine Berührung mit dem lebendigen Gott erhalten. Wir waren dankbar für jeden welcher diese Botschaft hörte. Ein anderes mal trafen wir eine dunkelhäutige Frau. Sie sah alles andere als glücklich aus. Willig sprach sie mit uns. Gerade heute habe sie gesagt: Aber Gott, wo bist du? Sie vertraute sich uns an und erzählte uns, dass sie gerne Kinder hätte und sie bis jetzt noch nicht schwanger wurde. Ein grosser Schmerz, den wir verstehen konnten und eben kommt ihr dieser Gott entgegen und zwar in Gestalt von 3 Frauen, welche sie verstehen, mit ihr beten, sie umarmen und ihr durch das Gebet Hoffnung geben dürfen.

Natürlich sind viele Menschen nicht interessiert an einem Gespräch, sie haben ihren freien Willen. Trotzdem beten wir dann jedes Mal in der Gruppe, dass diese Person nicht verloren gehe und noch andere Chancen bekomme. Einmal spazieren wir an einem Haus vorbei. Laute Musik kommt aus einem Fenster im Parterre. Ein junger Mann sitzt am Pult und schreibt etwas. Wir könnten mit ihm sprechen – dachten wir. Er stellt die Musik ab, versteht aber keine Sprache welche wir können – Portugiese, ja das verstehen wir. Damit er aber die Botschaft bekommt, werden wir in ein Pantomimenspiel verwickelt. Wir zeigen zum Himmel, was heissen muss, der Vater im Himmel, dann verschränke ich die Arme auf Brusthöhe, was eine Umarmung darstellen soll und aussagt: Er liebt dich! Gelächter und Fröhlichkeit auf beiden Seiten. Danke Herr für diese humorvolle Begegnung.

Oft bete ich für einen Tagesvers und dann bin ich gespannt wo und wie er sich anwenden lässt. Ein Vers hiess: Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern die Zukünftige suchen wir (Hebr. 13,14). Ich wunderte mich, wie und wo passt er hinein? Ja, wir sind wieder zu dritt unterwegs, ein herrlicher Frühherbsttag. Wir gehen gegen einen Kindergarten. Eine Mutter mit ihrem Jungen geht an uns vorbei. Sie kommen aber bald wieder zurück, weil an diesem Tag gar kein Kindergarten stattfand. Auf ganz natürliche Weise treffen wir zusammen und es ergibt sich bald ein freundschaftliches Gespräch. Sie hat ihren Buben heute nur ausnahmsweise begleitet. Sie spricht Berndeutsch, aber mit einem leichten Akzent. Wir fragen sie wo sie her komme. Aus Kroatien sagt sie und wir unterhalten uns mit dieser freundlichen Frau. Es geht nicht lange und wir nennen uns beim Vornamen. Nina ist eine hübsche junge Frau, sie ist offen und unbefangen im Gespräch. Sie erzählt von ihren Eltern in Kroatien, wie es ihnen im Krieg erging. Sie verloren praktisch alles was sie hatten. Nur eine Scheune blieb. Vor zwei Wochen ist diese nun auch noch abgebrannt und jetzt haben sie offenbar nichts mehr. In diesem Moment kommt der Bibelvers hoch. Ja, diese Eltern erlebten auf schreckliche Weise, dass wir hier keine bleibende Stätte haben. Das wurde nun die Öffnung für ein tieferes Gespräch, wo wir das Evangelium hineinbringen konnten. Und was entpuppte sich im Gespräch? Nina hat eine gläubige Freundin im Nachbardorf und weiss schon über vieles Bescheid. Das ist aber eine göttliche Begegnung, Nina, du weißt schon so viel vom Evangelium, merkst du wie Gott dir nachgeht? Ja, meinte sie verlegen, das sehe ich. Nina, möchtest du nicht jetzt gleich dein Leben Jesus anvertrauen? Sie zögert und sagt nein. Wir respektieren ihren Entschluss. Nur empfehlen wir ihr mit ihrer Freundin über unsere Begegnung zu sprechen. Das will sie tun, sagt sie uns. Wir verabschieden uns und der Kleine kommt endlich dazu sein Vorhaben auszuführen: Heute Mittag will er Haselnüsse sammeln!

Ich war froh, dass wir während diesen 6 Wochen von Werner keinen Druck hatten, Bekehrungen, Heilungen, Gespräche … vorzuweisen. Für diese Freiheit bin ich heute noch dankbar. Sie nahm uns jeden Druck, Werke zu tun ab. Da auch bei Jesus das Schönste noch kommen wird am Ende der Zeiten, ziehe ich hier Bilanz: Das schönste am GEH+04 war: Die Gemeinschaft mit Jesus. Seine Gegenwart und seinen Frieden zu erleben. Seine Bewahrung, seine Fürsorge, seine Lieblichkeit und Schönheit in allem zu erkennen. Dass wir durch Jesus Menschen berühren durften, dass Jesus Herzen und Situationen veränderte. Es war wunderbar und ich freue mich auf die nächste Aufgabe welche er für uns bereithält


Organisation:
Die Schweiz wird in 7 Regionen aufgeteilt.
Sonntags ist Ruhetag.

Treffpunkt: 10.30 Uhr
Bahnhof oder nach Angabe
Start- und Zielort ist derselbe!

Abendveranstaltung: 20.00 Uhr
im jeweiligen Ort nach Angabe

Region Innerschweiz 02.-06.08.04
02.08. Horw LU Bahnhof ¦ Oberstufenschulhaus Horwerhalle
03.08. Buochs NW Post ¦ Grillplatz See
04.08. Bürglen UR Post ¦ Tell Denkmal Altdorf
05.08. Schwyz SZ Bh Seewen ¦ Platz Hofmatt
06.08. Näfels GL Bahnhof ¦

Region Nordostschweiz 07.-13.08.04
07.08. Appenzell AI Bahnhof ¦ Bahnhofspark
08.08. (Gottesdienst)
09.08. Wolfhalden AR Post ¦ Rest. Krone
10.08. Bürglen TG Bahnhof ¦ PP Rest. Frohsinn
11.08. Neunkirch SH Bahnhof ¦ Alter Schulhausplatz
12.08. Regensdorf ZH Bahnhof ¦ Gemeinschaftszentrum Roos
13.08. Mels SG Bahnhof ¦ Bahnhofsplatz

Region Graubünden 14.-18.08.04
14.08. Landquart GR ¦ Bahnhofsplatz
15.08. (Gottesdienst Forum Riet)
16./17.08. Ilanz GR ¦ Bahnhofsplatz
18.08. Thusis GR

Region Tessin 19.-23.08.04
19.08. Biasca TI ¦ 19.30 Restaurante pista di gghiaccio
20./21.08. Faido TI ¦ 19.30 Ostello cappuccini
22.08. (Gottesdienst)
23.08. Airolo TI ¦ 19.30 Hotel des Alpes

Region Wallis/Bern 24.-28.08.04
24.08. Naters VS Bh Brig
25.08. Sierre VS
26.08. Conthey VS Bh Châteauneuf-Conthey
27.08. Martigny VS
28.08. Zweisimmen BE

Region Westschweiz 29.08.-03.09.04
29.08. (Gottesdienst)
30.08. Ecublens VD T.S.O.L. EPFL ¦ Schwimmbad
31.08. Lancy GE Hst. Grand-Lancy
01.09. Cortaillod NE Hst. Cortaillod-Cortagora
02.09. Romont FR ¦ Lokal Waldhaus
03.09. Marly FR Hst. Marly Cité ¦ places des sport

Region Nordwestschweiz 04.-10.09.04
04.09. Wohlen BE Viehschauplatz Uettligen b. Wohlen
05.09. (Gottesdienst)
06.09. Ittigen BE
07.09. Courroux JU Bh Delémont
08.09. Binningen BL Hst. Kronenplatz
09.09. Dornach SO Hst. Dornach-Arlesheim, Rest. Akropolis
10.09. Oftringen AG Hst. Coop/Post

Rot = Änderungen gegenüber früheren Publikationen

Wir danken im Hinblick auf diese Zeit für eure Gebete, praktische Hilfe und jede finanzielle Unterstützung.

Spendenkonto: PC 34-571355-9
Verein Abraham
8260 Stein / Rhein 1


Unser Medienpartner:

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Ein ganz konkretes Adventure-Angebot für Jumpwillige

Die gleiche Zielsetzung, andere Geschwister, vom 9.7. – 15.8.04

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