„Blast das Horn! Versammelt das Volk“ in Bern 2005




„Blast das Horn! Versammelt das Volk“.

Samstag, 15. Oktober 2005 auf dem Bundesplatz in Bern

 

Das Programm:

14:00 Uhr Beginn. Blast das Horn!

Liebe Geschwister
Immer wieder hören und lesen wir in den Medien, dass die Menschheit sich auf eine Umweltkatastrophe zu bewegt, deren Schäden irreparabel sind. Ich denke, dass die grösste Tragödie der Menschheit die zerbrochene Beziehung zu unserem Schöpfer, dem Gott Israels und Vater unseres Herrn Jesus Christus ist. Diese „Katastrophe“ ist allerdings nicht irreparabel. Jeder Mensch hat die Möglichkeit umzukehren zu Gott, wieder hin zu einer Vater- Kind- Beziehung. Was wir alle verzweifelt brauchen ist eine Reformation unserer Herzen! Es ist zutiefst beschämend welche Entwicklung unser Land eingeschlagen hat. Aber was erwarten wir denn? Es ist ein ganz natürlicher Werdegang für ein Volk und eine Nation, die bewusst Gott- los sein will. Und wenn wir Gott los sind, sind wir auch Schutz- los, Hilf- los, Lieb- los, Hoffnung- los, Orientierung- los, Vision- los, Wurzel- los, Beziehung- los und Zukunft- los. Aber noch viel beschämender ist der Zustand unserer eigenen Herzen. Wir, die wir sagen Jesus zu lieben, seinen Namen zu heiligen und in Gottesfurcht zu leben, sind lau, angepasst, bequem, lieblos, verurteilend und voller Menschenfurcht. Der Ruf zu dieser Versammlung ist von Gott ausgegangen und zwar bereits im Jahre 1994. Wir werden dieses Wort etwas später noch einmal hören. Er möchte sich uns mitteilen. Sein Wort, die Bibel, ist keinen Modeströmungen, keinem Zeitgeist unterworfen. Es war, ist und bleibt Gottes Wort durch alle Zeitepochen. Wir stehen als Land, Volk und Einzelne vor der grundsätzlichen Frage: Zurück, in eine Liebesbeziehung mit Gott oder weiter laufen, ohne ihn, hinein in Hoffnungslosigkeit? Ich danke Euch für euer Kommen. Wir möchten heute Nachmittag einen Weg miteinander gehen, hin zu Gott und dann mit ihm auch wieder hinaus in unser Land, das sich zutiefst verzweifelt nach dieser Liebe sehnt, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Warum blasen wir das Schofarhorn, das den Juden ein ganz besonderes, wichtiges von Gott gegebenes „Instrument“ ist? Der Klang des Schofars verkündet die Königsherrschaft Gottes über die ganze Welt. Vor dem Klang des Schofars brachen die Mauern Jerichos. Schofar wurde bei der Krönung von Königen geblasen, aber auch zur Warnung vor Gefahren.
Ebenso wurde es geblasen, wenn das Heer siegreich heimkehrte, um damit Gottes wunderbares Eingreifen zu proklamieren. Doch seine wichtigste Funktion ist die Verkündigung, dass der Tag des Gerichts kommen wird. Wir haben auch heute noch die Wahl. Jetzt ist die Zeit…

Wir beten gemeinsam das „Unser Vater“ (jeder in seiner Sprache)

„Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt“ Off 4,8

Jesus betet: „Vater, die Stunde ist da! Lass jetzt die Herrlichkeit deines Sohnes erkennbar werden, damit dein Sohn dich verherrlicht. Du hast ihm Macht über die Menschen gegeben, so dass durch ihn alle zum ewigen Leben gelangen, die du ihm anvertraut hast. Und das allein ist ewiges Leben: Dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und an Jesus Christus zu glauben, den du gesandt hast. Ich habe hier auf der Erde den Menschen gezeigt, wie herrlich du bist. Ich habe den Auftrag erfüllt, den du mir gegeben hast. Und nun, Vater, zeige an mir die Herrlichkeit, die ich bereits mit dir teilte, bevor die Welt erschaffen wurde. (Joh 17,1-5)
Lob und Dank sei Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns mit seinem Geist reich beschenkt, und durch Christus haben wir Zugang zu Gottes himmlischer Welt erhalten. Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns auserwählt. Wir sollten zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld. Ja, seine eigenen Kinder sollten wir werden, durch seinen Sohn Jesus Christus. Das hat Gott schon damals aus Liebe zu uns beschlossen. Darum wollen wir Gottes herrliche, unverdiente Güte rühmen und preisen, die wir durch Jesus Christus, seinen geliebten Sohn, erfahren haben. Denn durch das Sterben Jesu am Kreuz sind wir erlöst, sind unsere Sünden vergeben. Und das verdanken wir allein Gottes unermesslich grosser Gnade, mit der er uns so reich beschenkt hat. Ihr verdanken wir es auch, dass wir von Gottes Plan zu unserer Rettung erfahren haben und seinen Willen kennen. Danach wollte er von Anfang an Jesus Christus zu uns schicken, damit, wenn die Zeit dafür gekommen ist, alles im Himmel und auf der Erde unter der Herrschaft Christi zusammengefasst wird. Nach seinem Plan und Willen hat Gott uns schon im voraus durch Christus als seine Erben eingesetzt. (Eph 1,3-11)
Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Heiden in seiner Gemeinde vereint und die Mauer niedergerissen, die trennend zwischen ihnen stand. Als er sein Leben am Kreuz opferte, hat er ihre Feindschaft beendet. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude und der andere als Heide. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet. Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen Leib, der Gemeinde Christi, können wir nun als Versöhnte miteinander leben.
Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht, die fern von Gott lebten und allen die nahe bei ihm waren. Durch Christus dürfen jetzt alle, Juden wie Heiden, vereint in einem Geist, zu Gott, dem Vater kommen. (Eph 2,14-18)

Wir singen alle gemeinsam: Ruach (Das hebräische Wort bedeutet Geist, Atem, Wind)
Ru-ach, Ru-ach, Ru—ach. (2x)
Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist! (2x)

Blast das Horn

Schweigeminute vor Gott! (Seid still und erkennt, dass ich Gott bin! Ps 46,11)

Kollekte ansagen und einsammeln

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt!“ Off 2,7

Höre Israel, höre Gemeinde in der Schweiz: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft. (Mk 12,30)

Jesus fragt dich: „Liebst Du mich“? (Joh 21,15)

Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. (Joh 15,12)

Wie sieht ein Gott gefälliges Leben aus?
Darum hat mir der Herr aufgetragen, euch in aller Deutlichkeit zu sagen: Lebt nicht länger wie Menschen, die Gott nicht kennen! (Eph 4,17)
Ihr sollt euch von eurem alten Leben, dem „alten Menschen“ mit all seinen trügerischen Leidenschaften, endgültig trennen und euch nicht länger selbst zerstören. Gottes Geist will euch mit einer völlig neuen Gesinnung erfüllen. Ihr sollt den „neuen Menschen“ anziehen, wie man ein Kleid anzieht. Diesen neuen Menschen hat Gott selbst nach seinem Bild geschaffen; er ist gerecht und heilig, weil er sich an das Wort der Wahrheit hält. Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde Jesu. Wenn ihr zornig seid, dann macht es nicht noch schlimmer, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr euch vergeben habt. Gebt dem Teufel keine Chance, Unfrieden zu stiften. Wer früher gestohlen hat und davon lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er Notleidenden helfen kann. Redet auch nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle. Sonst beleidigt ihr den Heiligen Geist, den Gott euch gegeben hat. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt, an dem ihr von aller Sünde befreit seid. Mit Bitterkeit, Jähzorn, Wut, gehässigem Gerede oder anderen Gemeinheiten sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Seid vielmehr freundlich und barmherzig, immer bereit, einander zu vergeben, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat. (Eph 4,22-32)

Beziehung zu Juden und Israel:
War es nun Gottes Absicht, dieses Volk fallen zu lassen, weil er sich endgültig von ihm abwenden wollte? Nie und nimmer! Aber durch den Ungehorsam des Volkes Israel wurde der Weg bereitet, um den übrigen Völkern die Heilsbotschaft zu bringen. Ihrem Beispiel soll Israel nun nacheifern. Bedenken wir aber, welchen Segen schon das Versagen Israels allen anderen Völkern brachte, wie gross wird erst der Segen sein, wenn das ganze Israel für Christus gewonnen ist. Euch, die ihr keine Juden seid, möchte ich sagen: Ich freue mich, dass Gott mich gerade zu euch geschickt hat, um euch das Evangelium zu verkündigen. Vielleicht wird dadurch auch bei einigen aus meinem Volk der Glaube geweckt, so das sie doch noch gerettet werden. Denn kam es schon zur Versöhnung der Völker mit Gott, als er sich von Israel abwandte, wie herrlich muss es werden, wenn Gott sich seinem Volk wieder zuwendet.
Dann werden Tote zum Leben auferstehen. Mit dem ersten Brot, das Gott zum Opfer gebracht wird, ist nämlich die ganze Ernte gesegnet; und sind die Wurzeln eines Baumes gut, dann sind es auch die Zweige. Einige Zweige dieses Baumes- ich spreche von Gottes auserwähltem Volk- sind heraus gebrochen worden. An ihrer Stelle wurdet ihr als Zweige eines wilden Oelbaumes aufgepfropft, so dass ihr von den Wurzeln und Säften des edlen Oelbaumes lebt. Bildet euch aber deshalb nicht ein, besser als die herausgebrochenen Zweige zu sein! Denn nicht ihr tragt die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch. (Rö 11,11-18)

Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinab führen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt. (Joel 4,1-2)

Prophetisches Wort von 1994 (Werner Woiwode)
„Ich will dich teilhaben lassen an meinem Schmerz über dieses Land, über das Volk, das nach meinem Namen benannt ist. Denn mich, die frische Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen und haben sich stattdessen, löchrige, stinkende Zisternen gegraben. Ihr sagt, ihr seid reich und braucht nichts. Dabei erkennt ihr nicht, dass ihr elend, bemitleidenswert, arm, blind und nackt seid. Ihr feiert eure Gottesdienste, haltet Versammlungen ab und redet über mich. Und ich, euer Herr, stehe draussen vor der Türe und klopfe an. Doch ihr lasst mich draussen stehen. Ich, der ich heilig bin, habe euch dazu berufen, auch heilig zu sein in eurem ganzen Wandel. Doch ihr wandelt auf eigenen Wegen und entheiligt so meinen Namen. Dieses Land braucht Heilung! Ich will trotz allem heilen. Ich will retten. Ich will erwecken. Ich kann dies aber nur tun, wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, wenn sie beten, mein Angesicht suchen und von ihren bösen Wegen umkehren. Darum sollt ihr durch das Land gehen, in jede Hauptstadt und sollt mich dort anbeten, meinen Namen proklamieren und den Weg für mein Volk bereiten.
Zieht hindurch, zieht hindurch durch die Tore! Bereitet den Weg des Volkes! Bahnt, bahnt die Strasse, reinigt sie von Steinen! Richtet ein Feldzeichen auf über den Völkern. Zieht in jede Kantonshauptstadt und bereitet durch eure Gebete den Weg für mein Volk. Richtet überall ein Feldzeichen auf, den Namen Jesus Christus. Ich will dieses Land wieder herstellen, indem ich an vielen Orten Wächter aufstelle, die mich Tag und Nacht anrufen und anbeten werden. Durch eure Gebete wird es zu Freisetzungen kommen, u.a. von geistlichen Leitern. Sie werden eine neue Sicht bekommen, so dass sie sich einander zuwenden und mein Angesicht suchen. Es werden neue Gebetsgruppen, -bewegungen und –häuser entstehen und bestehende werden ermutigt und neu erfasst von meinem Geist. Ich werde diesen Gruppen neue, brennende Wächter hinzufügen. Dadurch wird das geistliche Klima im Land verändert werden. Es wird grosse sichtbare Erschütterungen geben. Dieses Land wird mehr und mehr aus den Fugen geraten. Aber durch die ernsthaften Gebete meiner Kinder werden viele meines Volkes darauf vorbereitet, sich zu demütigen, zu beten, mein Angesicht zu suchen und umzukehren von ihren bösen Wegen.
Und es kommt der Tag, wenn ihr getan habt, was ich euch gesagt habe, dass viele meines Volkes, über dem mein Name ausgerufen ist, einmütig zusammen kommen werden, um von ganzem Herzen Busse zu tun und mich anzubeten. Und ich werde hören und viele in diesem Land heilen und befreien. Es wird zu einem Aufbruch unter meinem Volk kommen und Menschen aus der Welt werden davon erfasst. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur werden erfasst und Busse tun. Und ihr werdet wieder Salz sein, das durchdringt. Ich der Herr, werde es tun“!

Blast das Horn!

Schweigeminute vor Gott!

„Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, kehrt um zu mir mit eurem ganzen Herzen und mit Fasten, mit Weinen und mit Klagen. Und zerreisst euer Herz und nicht eure Kleider und kehrt um zum Herrn, eurem Gott. Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und gross an Gnade und lässt sich das Unheil gereuen“ Joel 2,12-13

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt- wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt. (1.Joh 1,6-2,2)

In welchen Bereichen bin ich schuldig geworden und lebe in Sünde?
Beziehung zu Gott, dem Vater, Jesus Christus oder dem Heiligen Geist
Beziehung zu Geschwistern oder anderen Menschen
Wie sieht mein (göttlicher) Lebenswandel aus?
Erkenntnis und Liebe für die Juden und Israel
Wir bitten Gott, dass er unsere Herzen erforscht und alles ans Licht bringen darf und werden dazu einige Minuten still und bekennen das Erkannte, jeder für sich persönlich.

Wir bitten Gott, als Bewohner und Bewohnerinnen dieses Landes, um Vergebung für die Schuld der Kirche und Gemeinde, unseres Volkes und unserer Regierung. Wir bekennen Dir:
– Egoismus, Stolz, Selbstgerechtigkeit und humanistisches Denken.
– Lügen, Betrügereien, Untreue, Geld- und Machtgier (der Götze Mammon).
– Hass, Verachtung, Intrigen und Gewalt in unseren Beziehungen.
– Auseinanderbrechen der Familien und Generationen, eheliche Untreue, Scheidungen.
– Dass die CH ein Tummelplatz für Esoteriker, Okkultisten und Satanisten geworden ist.
– Die sich hemmungslos ausbreitende Unmoral: Sex in Medien, der Werbung, Praktiken, die Gott ein Gräuel sind, werden als etwas Natürliches propagiert.
– Den Mord an Tausenden von Kindern die, gesetzlich legalisiert, abgetrieben werden.
– Dass wir uns anmassen wollen, über Leben und Tod zu entscheiden (Sterbehilfe).

In Bezug auf Israel bekennen wir:
– dass wir ein humanistisch und antisemitisch geprägtes Weltbild haben.
– dass wir eine politische, statt biblische Sicht über Israel haben (Ignoranz von Gottes Sicht)
– dass wir der Lüge der „Ersatztheologie“ (Juden haben alle Verheissungen verloren. Sie gelten jetzt der Kirche), geglaubt haben und immer noch glauben.
– dass es dadurch zu einer Entwürdigung der Juden, als Gottes auserwähltem Volk, kam.
(Wir nahmen den Juden zB das Recht ab, in Freiheit an einem Ort ihrer Wahl zu leben. Sie durften von 1776 für ca. 80 Jahre nur in Lengnau und Endingen wohnen. Unter dem Bundesplatz lag ein Jüdisches Viertel und ein Friedhof. Und dort wo heute das Bundeshaus betreten wird, befand sich das Judentor. In der Vergangenheit wurde durch dieses Tor die jüdische Bevölkerung Berns wiederholt aus der Stadt vertrieben).
– dass wir unmissverständlich klare, biblische Aussagen bezüglich der Landfrage einfach ignorieren.
– dass sich der Antisemitismus in der Schweiz stärker denn je ausbreiten kann. (Bis in die Kirchen und Gemeinden hinein, genährt durch die Ersatztheologie, wuchert der Antisemitismus wie ein tödliches Krebsgeschwür und die Juden werden als Volk und Nation verachtet).

Gemeinsames Gebet mit allen
Ach Herr, du grosser und Ehrfurcht gebietender Gott, der Bund und Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten. Wir haben gesündigt, gottlos gehandelt, wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten abgewichen. Und wir haben nicht auf deine Propheten gehört, die in deinem Namen zu unseren Vätern, zu unseren politischen Leitern, und zu allen Menschen in der Schweiz geredet haben.
Wir haben gesündigt, wir haben gottlos gehandelt. Ach Herr, um deiner Gnade willen, wende ab deinen Zorn und Grimm von der Schweiz. Denn wegen unserer Sünden und den Vergehungen unserer Väter ist dein Name zur Schande geworden.
Und nun, unser Gott, höre auf das Gebet deiner Kinder und auf unser Flehen. Und lass dein Angesicht leuchten über unserem Land, um deines Namen willen. Neige, unser Gott, dein Ohr und höre. Tu deine Augen auf und sieh die Verwüstungen in unserem Land und in deiner Gemeinde. Denn nicht auf Grund unserer Gerechtigkeiten stehen wir vor dir, sondern auf Grund deiner Barmherzigkeit. Herr, höre! Vater, vergib! Herr, merke auf und handle! Zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott!
Wir beten und bitten im Namen deines geliebten Sohnes Jesus Christus. (nach Daniel 9)

Blast das Horn!

Schweigeminute vor Gott!

„Wacht nun und betet zu aller Zeit!“ Lk 21,36a

Warum sollen wir beten? Zu unserem eigenen Schutz!
Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht wie ein Fallstrick! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind. Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr imstande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen. (Lk 21,34-36)

Fürbitte für andere Menschen
Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden, für alle Menschen, für Regierende und alle, die in Verantwortung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen, in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Tim 2,1-4)

Fürbitte für die Juden und Israel
Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden. (Jes 62,6-7)

Weckruf mit Alphorn allein und dann „Blast das Horn“ alle zusammen.

Wir singen gemeinsam die Landeshymne:
Trittst im Morgenrot daher, seh ich dich im Strahlenmeer,
dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet, betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt, eure fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Kommst im Alpenglühn daher, find ich dich im Sternenmeer,
dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
In des Himmels lichten Räumen, kann ich froh und selig träumen;
Denn die fromme Seele ahnt, denn die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Ziehst im Nebelflor daher, such ich dich im Wolkenmeer.
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde, tritt die Sonne klar und milde.
Und die fromme Seele ahnt und die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Fährst im wilden Sturm daher, bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen, lasst uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt, ja, die fromme Seele ahnt, Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Segnungs- und Sendungsgebet
Der Geist des Herrn ist auf uns, weil er uns gesalbt hat: Armen gute Botschaft zu verkündigen, er hat uns gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hin zu senden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn!
(Lk 4,18-19)

Blast das Horn zum Abschluss

Bibelstellen zum Schofarblasen: 2.Mo 19,16-19; 3.Mo 25,9; Jos 6,4-20; Jes 18,3; Jer 6,17; Hes 33,3; Joel 2,1; Sach 9,14

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