Rütli Rapport 2009

Wir alle wissen, dass es Städte, Flüsse, Berge und Plätze gibt, die von hoher geistiger und strategischer Wichtigkeit sind. Sowohl für Gott und seine Gemeinde, als auch für Satan und seine dämonischen Heere. Einer dieser Orte (wenn nicht gar „der Ort“) in unserem Land ist die Rütliwiese und das darüber liegende Seelisberg. Als Geburtsstätte der Schweiz ist dieser Ort heiss begehrtes und umkämpftes Terrain. Interessant in diesem Zusammenhang, dass 1947 die erste und einzige Internationale Antisemitismus Konferenz in Seelisberg stattgefunden hat; unter Beteiligung aller grosser Kirchen und jüdischer Vertreter.

Daher war es auch kein Zufall, dass in den 70er Jahren die Maharishi Sekte in Seelisberg einzog und dort ein Weltzentrum für Transzendentale Meditation entstand. Von hier aus (direkt über der Rütliwiese) wollen sie der Welt den Frieden bringen. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Ort einer der zugeschütteten Brunnen ist, eine ehemals segensreiche Quelle, die später geistig vergiftetes Wasser produziert und in Umlauf gebracht hat. Doch Gott ist dabei, solche Brunnen wieder frei zu legen. Am 1.April 99, während einer 40 tägigen Nationalen Fastenzeit, waren wir mit einigen Betern dort und Gott gab uns dieses Wort zum Beten und proklamieren:

“Gott hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein Ende!
Du bist auf der Waage gewogen und zu leicht befunden worden!
Dein Königreich wird zerteilt.“
(Daniel 5,26-28)

Während der letzten 10 Jahre waren wir in unregelmässigen Abständen immer wieder vor Ort um zu beten und Gottes Wort über Seelisberg und der Rütliwiese zu proklamieren. Jetzt war die Zeit gekommen einen weiteren Schritt zu tun. An Pfingsten trafen sich ca. 100 BeterInnen auf der Rütliwiese. Es waren Delegationen aller 26 Kantone der Einladung gefolgt
Die Grundlage für dieses Treffen war der Bibeltext aus 2.Chr.15. Daraus ergaben sich für uns drei Bereiche, für die wir dann miteinander gebetet haben:

– Erneuerung des Altars
– In den Bund treten „Gott zu suchen, wie niemals zuvor“
– Die Scheusale aus dem Land wegschaffen

Es ist immer wieder ein sehr bewegendes Erlebnis, wenn Geschwister aus dem ganzen Land (jedem Stamm bzw. Kanton, jeder Sprache und Dialekt) in Einheit zusammen kommen und beten. Welch ein Privileg und welch eine Freude!

Das galt dann auch noch im erweiterten Sinn auf die ganze Welt bezogen. Es war der „Global Day of Prayer“. Da reihten wir uns mit ein und brachten die gleichen Worte vor den himmlischen Vater wie die Beter aus allen 220 Nationen der Welt.

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