Sei bereit für Veränderung!

Juni 2013

„Denn siehe, der Winter ist vorbei, die Regenzeit ist vorüber, ist vergangen.“  (Hld 2,11)

Wir hören und lesen ja immer wieder von einem Klimawandel. Die Meteorologen warnen vor gefährlichen Wetterkapriolen als Folge davon. Wir sind davon überzeugt, dass Gott bereits angefangen hat, das geistige Klima zu verändern. Es geschieht nicht aus einer „Laune“ heraus, sondern ist logische Konsequenz und Antwort auf Gebet! Dabei meine ich nicht nur die Gebete der letzten 15-20 Jahre, die auch von einigen von uns gebetet wurden, sondern vielmehr die von Einzelnen oder kleinen Gruppen über die letzten 50-60 Jahre. Nicht wahrgenommen, kaum beachtet – vielleicht sogar mitleidig belächelt von Menschen. Gott sah und sieht. Er hörte und hört. Er reagiert und antwortet. Wir alle gehören zu denen, die anfangen zu sehen und mit Freude zu ernten, wo andere mit Tränen gesät haben. Dabei muss uns klar werden, dass diese obige Verheißung aus dem Hohelied nicht einfach für sich alleine dasteht, sondern das ihr Rahmen (umgeben sein), zum Gesamtbild dazu gehört. Im Vers zuvor heißt es: Mein Geliebter erhebt seine Stimme und spricht zu mir: „Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne und komm!“ (Hld 2,10)

Da ist sie wieder: die Aufforderung, Einladung, Werbung unseres Herrn, Königs und Bräutigams – genauso wie in der Trompetenbotschaft ( die sich mittels DVD, youtube und Facebook aus der Schweiz in die ganze Welt ausbreitet )! „Wach auf! Steh auf und komm! Meine Liebe will dich verändern. Lass mich dein Denken verändern. Deinen Kleinglauben. Deine Sicht der Umstände. Deine Lieblosigkeit. Deine Erwartungslosigkeit. Die Enge deines Herzens. Deine Lustlosigkeit und Lauheit.“ Unser Teil ist es, dass wir auf seine Stimme hören, uns aufmachen und uns seiner Liebe aussetzen um dadurch umgestaltet, verändert zu werden. Dann werden wir auch wahrnehmen, was uns im Vers 12 zugesagt wird: Die Blumen zeigen sich im Land, die Zeit des Singens ist gekommen.“ Diese Blumen („Feuerlilien“!) sind auch auf dem Banner zu sehen, als Zeichen, dass überall im Lande etwas zu wachsen und zu blühen begonnen hat. Natürlich wächst das in einem wilden Garten, wo auch Unkraut nicht ausbleibt. Jesus sagte uns, dass beides zusammen heranwächst und erst am Ende sortiert wird. Lassen wir uns also durch das Unkraut nicht entmutigen oder verunsichern, sondern nehmen wir die Blumen wahr: Das, was aus Ihm geboren wird und heranwächst. Einige Beispiele: Die Sehnsucht, der Hunger nach Gott nimmt zu. Der Pegel des Gebetes steigt unaufhaltsam und zwar qualitativ und quantitativ. Das gleiche gilt für den Bereich der Anbetung. Zunahme evangelistischer Aktionen. Schulterschluss zwischen Gebet und Evangelisation. Bereitschaft wächst für ein gemeindeübergreifendes Miteinander in den Regionen. Beziehungen entstehen und wachsen zwischen Gebetsleitern und Israeldienst- Leitern. Und wenn wir das alles wahrnehmen, werden wir gar nicht anders können, als anfangen zu singen – als Reaktion der Dankbarkeit und Begeisterung!

„Eine Gartenquelle bist du, ein Brunnen mit fließendem Wasser und Wasser, das vom Libanon strömt!“  (Hld 4,15)

Zwischen den beiden Bannerversen liegen zwei ganze Kapitel, aber es fasziniert mich, dass sie so zusammen gehören, als wenn sie gerade hintereinander stehen würden. Denn wenn wir ihn hören, zu ihm kommen und uns verändern lassen, wird das zur logischen Konsequenz. Wir werden dadurch, dass nicht mehr wir leben, sondern Christus in uns, zu dieser Quelle, von der lebendiges Wasser fließt, wie Jesus das ja auch verheißen hat. Ein Brunnen, durch den andere erfrischt, auferbaut und gestärkt werden. Das gilt für uns als Einzelne wie auch als Gemeinde. Von dir und mir fließen Segensströme in unsere Familien, zu unseren Arbeits-kollegen, Mitschülern, Nachbarn usw. Von uns als Gemeinde fließen diese Segensströme in Städte, Regionen, Nationen und Kontinente. Vor allen Dingen, wenn wir als Leib Christi (aus verschiedenen Gemeinden) zusammen kommen, um miteinander anzubeten, das Abendmahl zu nehmen und Fürbitte zu tun, wird ein Segensstrom empfangen und weiterfließen. Das alles ist noch klein, zart und schwach, aber es wird wachsen und kräftiger werden, zu seiner Ehre und Verherrlichung. Und welch ein verwegener, faszinierender Gedanke, dass von unserem kleinen Ort Stein am Rhein erweckliche Impulse in die Region, Nation, den Kontinent und die ganze Welt ausgehen! Wer und in welchem Masse sich jemand von diesem Segensstrom berühren, erfüllen und verändern lässt, ist nicht unsere Verantwortung. Wir sind dafür zuständig, selber mit der Quelle verbunden zu bleiben und es fließen zu lassen und freien Zugang zum Brunnen zu gewähren!

Ein schönes Banner, sehr aussagestark. Aber die Schweiz ist verkehrt herum aufgenäht. Vieles im Land ist verkehrt aus Gottes Sicht. Vieles in seiner Gemeinde ist noch verkehrt. Er ruft uns zur Umkehr. Er möchte uns in die richtige Position bringen, in Bezug auf sich selbst, sein Wort und sein Volk Israel.

W.W.

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