EUoP Europäisches Gebetstreffen in Athen

16. – 20. März 14

Seit mehr als zehn Jahren treffen sich Beter aus verschiedenen Ländern Europas jeweils in der Hauptstadt des Landes, welches für sechs Monate die EU präsidiert. Im Jahr 2014 ist das zuerst Griechenland und in der zweiten Jahreshälfte Italien. Also Athen und Rom stehen im Kalender und Augenmerk der Beter, die ein Herz für Europa haben. Und Gottes Herz schlägt in dieser Zeit noch einmal sehr kräftig für unseren Kontinent. Griechenland und Italien spielten in der Entwicklung und Geschichte Europas ganz entscheidende Rollen und prägten und prägen (leider) bis heute unser Denken und Handeln; auch als Nachfolger Christi. Es ist eine geistige Auseinandersetzung zwischen den „Söhnen Griechenlands“ und den „Söhnen Zions“. Da geht es um komplett und vollkommen unterschiedliche Denkweisen. Die menschlich, humanistisch, griechisch kultivierte und als Gegensatz dazu die göttliche Denk- und Sichtweise, die auch in seinen Kindern (Söhne Zions) zu finden sein sollte. Dazu kommt noch die aktuelle wirtschaftliche Lage Griechenlands. Durch Misswirtschaft und vor allem Korruption gibt es große Armut unter dem Volk, die auch vor Christen nicht halt macht. In diesem Ausmaß hatten wir das nicht erwartet! Eltern schicken ihre Kinder in die Food Bank der Kirche, weil sie selber ihre Kinder nicht mehr ernähren können. Kranke gehen mangels Geld nicht zum Arzt; die Medikamente gibt es meist sowieso nicht mehr zu kaufen; der Doktor selber verdient auch nichts mehr…. Und das in Europa!
So waren wir diesmal 45 Fürbitter aus 18 Nationen und einige unserer griechischen Geschwister. Wir freuten uns ganz besonders einige der Geschwister wieder zu sehen, die mit uns im Juli 2011 auf dem Mount Olymp die Trompeten geblasen hatten. Nach einem Tag der Einführung durch Berichte über Griechenlands Geschichte, der orthodoxen Kirche und Denkweise und der aktuellen Situation der Gemeinde Jesu im Land, beteten wir in Gruppen für diese Anliegen. Das Hotel, in dem wir alle untergebracht waren (wunderbar, direkt am Meer gelegen), diente uns auch als Versammlungsort. Am zweiten Tag sind wir in die Stadt gefahren (Athen) um dort in verschiedenen Gruppen an Orte zu gehen, um dort zu beten (Präsidentenpalast, verschiedene Ministerien, EU-Gebäude, Orth. Kirche, Universität u.v.m.).

Unterhalb der Akropolis beteten wir dann alle gemeinsam, proklamierten Gottes Wort und bliesen das Schofar.
Am Abend war ein Gottesdienst vorbereitet in der größten Gemeinde des Landes. Wir hatten eine ganz starke Anbetungszeit mit Bannern und Tanz. Danach eine Zeit des Gebetes, die uns durch 5 Schritte (Anbetung, Danken, Busse, Proklamation und Segnen) zu einer tieferen Art des geistlichen Kampfs führte – und zu einem Erlebnis wurde. Wie wunderbar das mit Geschwistern zu erleben, die wir erst grad kennen- und schätzen gelernt hatten! Vor allem der Segnungsteil wird uns allen in freudiger Erinnerung bleiben: aus jedem Land wurde etwas Typisches mitgebracht, um es an diesem Gottesdienst den griechischen Geschwistern zu schenken. Es sah wunderbar aus, all diese typischen Mitbringsel dort vorne auf der Treppe zur Bühne liegen zu sehen -Liebeszeichen unserer Anteilnahme. Es flossen manche Tränen. Der Aaronitische Segen, in 17 Sprachen, ließ einem in die Tiefe Gottes schauen – unbeschreiblich!

Am dritten und letzten Tag wurde wieder im Hotel für verschiedene Themen gebetet u.a. für die anstehenden Europa Wahlen, für Familie, Gender Mainstream, gleiche Rechte für Homosexuelle wie normale Paare und Familien, Abtreibung; für Israel und die Thematik Antisemitismus. Speziellen Raum gaben wir der Ukraine und der dortigen Entwicklung (Russland inklusive). Mancher tat Busse über seine Gleichgültigkeit; wir haben unsere Geschwister, die leiden und Angst vor dem Wiedererwachen des Kommunismus haben, allein gelassen! Wenn ein Teil leidet…..
Mit dem Abendmahl und einem gegenseitigen Segnungsteil schlossen wir diese Tage ab. Auf Wiedersehen in Rom vom 12.-16. Oktober 2014.
W.W.

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