Zeit der Mobilmachung von Gottes Armee

Juni 2014

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von Euch jetzt Mühe haben – sowohl mit dem Bild als auch mit dem Titel. Anstatt von Liebesfeuer, Lamm, Braut und Friede zu schreiben, geht es jetzt um Liebesfeuer, Löwe, Armee und Krieg. Um es gleich vorweg zu nehmen: wir brauchen beide Bilder! Es geht letztendlich nicht darum, uns zwei verschiedene Personen vor Augen zu malen; nicht um die Entscheidung entweder so oder so zu leben (als Braut oder Krieger), sondern zu erkennen, dass es immer um Jesus Christus geht! Egal, welches seiner „Erscheinungsbilder“ er in einem bestimmten Zeitraum hervorhebt und mehr gewichtet. Jede Münze hat zwei Seiten und immer sind darauf zwei verschiedene Bilder. Unsere Münze hat auf der einen Seite das Lamm und auf der anderen den Löwen. Es ist eine Münze! Im Moment liegt die Münze so, dass der Löwe sichtbar ist. Das Bild mit dem Lamm ist nicht verschwunden. Es existiert nach wie vor, aber liegt momentan unten. Es ist und bleibt auf ewig Grundlage für unsere Erlösung! Wir müssen Jesus unbedingt in seiner Lammesart widerspiegeln, um ihn der Welt auf diese Art und Weise zu zeigen. Und erst auf dieser Grundlage kann dann auch der Löwe (Krieger) in uns erwachen, aufstehen und sich mit dem Heerführer in Bewegung setzen.

Der Herr zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt er den Eifer. (Jesaja 42,13a)

Wir sind seit Jahren von Gott beauftragt, dieses Wort seiner Gemeinde weiter zu geben; angefangen in der Schweiz und dann in Israel, den Ländern Europas und bis hin zu seiner weltweiten Gemeinde. Viele von uns wissen sicherlich, dass die Schweizer Soldaten in früheren Zeiten von Königen aus ganz Europa angeworben wurden, um sich beschützen und für sich kämpfen zu lassen. Was hat diese Könige dazu veranlasste, nicht ihre eigenen Soldaten zu rekrutieren, sondern solche aus der Schweiz? Es war bekannt, dass man sich 100% auf zwei Charaktermerkmale dieser Schweizer Soldaten verlassen konnte: auf ihre absolute Loyalität (Treue) und ihre heldenhafte Tapferkeit (Mut). Ich denke, das ist etwas, das Gott in das Schweizervolk hineingelegt hat. Es ist eine göttliche Gabe. Ein von Gott gegebenes Talent.

Wir alle wissen aber auch, dass dieses „Talent“ vergraben wurde und es scheint, als wenn es nicht mehr existiert. Oftmals ist der sichtbare Zustand ein Abbild des Unsichtbaren (geistigen) Zustandes. Dazu passt die Meldung über die Schweizer Armee, die ich kürzlich in einer Zeitung las: „Die Armee hat vor gut einem Jahrzehnt das Mobilmachungssystem aufgegeben. Die Bereitschaft der Armee ist deshalb auf einem historischen Tief.“

Das war lange Zeit auch der Zustand des Leibes Jesu in der Schweiz. Aber diese Zeit ist vorbei! Halleluja!! Der Herr weckt den Eifer, die Bereitschaft, den Kampfgeist, um (wie es bisher schien) uneinnehmbare Festungen niederzureissen; im eigenen Land und auf dem ganzen Kontinent!

„Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“ (Eph 6,12)

Also, dass wir Teilnehmer eines Krieges sind, ist gar keine Frage, sondern gegebene Tatsache. Und überall im Land erwachen solche Krieger (Liebessoldaten) zum Leben. Männer und Frauen, alte und junge. Gott braucht uns alle. Da werden wir bereit, erfüllt mit heiligem „Zorn“, gegen die Sünde zu brüllen und kompromisslos anzukämpfen- wie der Löwe auf dem Banner. Da steht dieser Löwe aus dem Stamme Juda in uns auf, um gegen jede Art von Lauheit, Unbarmherzigkeit, Stolz, Lieblosigkeit und falscher Kompromissbereitschaft sein lautes Brüllen hören zu lassen. Da wollen wir „reiche Beute“ machen und sehen, wie Menschen aus der Macht der Finsternis befreit werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen! Da werden wir wieder zu diesen Helden, die nicht einem weltlichen König, sondern Jesus Christus, dem König aller Könige, dem Herrn aller Herren dienen! IHM gehören unsere absolute Loyalität, der totale Gehorsam, Mut, Tapferkeit und, vor allem anderen, unsere Liebesbrennenden Herzen. Uns gilt, was einem Mose, Josua, Gideon u. a. zugesprochen wurde, als sie in den Kampf zogen: „Ich bin mit Dir.“ Das war genug! Auch Jesus hat uns verheissen: „Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“ (Mat 28,20)

„Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Feldgeschrei, er beweist sich als Held gegen seine Feinde.“ (Jesaja 42,13b)

Seit Gott mir zum ersten Mal sagte, ich solle an bestimmten Orten der Schweiz während des Gebetsmarschs 1997 das Shofar blasen, folgte nach dem jeweiligen Blasen ein „Kriegsgeschrei“ oder Siegesgeschrei. Damals war uns sicher noch nicht so klar bewusst wie heute, was und warum wir das taten. Als wir 2010 in der Schweiz mit der „Blast die Trompeten über Europa“ – Gebetsinitiative starteten und nach dem Blasen (diesmal ganz bewusst) in ein Kriegsgeschrei ausbrachen, war uns schon klarer, dass dies einerseits Gottes Schlachtruf ist, aber andererseits auch ein Schlachtruf aus den erwachten Herzen einer sich bereit machenden Armee – für und mit ihrem König Jesus, um die Ausbreitung seines Königreiches voran zu treiben. Seither hat man diesen Kriegsruf in allen 50 Nationen unseres Kontinentes gehört. Und dieser Ruf wird weiter getragen und zu hören sein; auf allen Kontinenten. Ein Schlachtruf, geboren im Herzen des Königs -und von dort aus weitergegeben in die Schweizer „Liebesarmee“ (im Herzen Europas), damit er von dort aus überall in die Welt getragen wird. Hörst Du Deinen König rufen? Liebst Du Deinen König? Dann geh und folge ihm nach!

W.W.

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