„Und blast ihr das Signal, dann sollen die Lager aufbrechen!“

Juni 2016

4.Mo 10,5

Geliebte Geschwister

Wir haben es in der Regel nicht gern, wenn man uns aufschreckt. Das gilt nicht nur für diejenigen, die tief und fest schlafen, obwohl man es dann noch am ehesten nachvollziehen kann. Vielleicht ging es den Jüngern Jesu so, als sie im Garten Gethsemane einschliefen, (und später von IHM geweckt wurden) während ihr Meister und Herr den schlimmsten Kampf seines Erdendaseins durchlebte. Ich denke, dass dies ein starkes prophetisches Bild für unsere Zeit ist. Die drei Jünger mit der engsten, erlebnisreichsten und tiefsten Beziehung zu Jesus, die also ganz nah dran waren an Ihm und dem Geschehen, schliefen einfach – obwohl sich direkt vor ihnen eines der dramatischsten und welt- verändernden Ereignisse  abspielte. Ein Teil der Gemeinde Jesu befindet sich in derselben Situation, in ähnlich dramatischen Umständen. Und wir schlafen auch…

Daneben gibt es auch noch ein Aufschrecken aus sehr beschäftigtem Treiben. Nicht nur während entspannter Freizeitbeschäftigungen, nein, auch aus ernsthaftem Arbeiten, Schaffen, Krampfen, Werke tun, vor allem christlichen! Es ist erwiesenermassen viel schwieriger, in solchem Tun aufgeschreckt und unterbrochen zu werden, als während des Schlafes. Resistenz gegen ein Erwachen kann allerdings in beiden Fällen zum Tode führen.  Hören wir dazu Jesus, den Sohn Gottes:

„Ich kenne deine Werke, das du den Namen hast, dass du lebst und bist tot. Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben.“ (Off 3,1-2)

Ein sehr starkes, wahrhaftiges, aufschreckendes, gnädiges, barmherziges und liebevolles Wort! Jesus ist SEINER Gemeinde (das bist Du und ich) gegenüber nicht gleichgültig. Es ist IHM nicht egal in welchem Zustand wir sind. Er hat auch keine Freude daran, uns „züchtigen zu müssen“, uns schlafen oder sterben zu sehen oder uns glauben zu lassen, dass wir leben – während wir doch tot sind! Unser Gott will das NICHT! Deshalb ruft ER (lässt rufen), damit wir aufwachen, um das Übrige, das sind unsere Geschwister, die Gemeinde, Kirche, Braut,  wieder zu beleben, damit wir überhaupt erst einmal eine Sehnsucht, ein tiefes Verlangen nach SEINER herrlichen, heiligen, lebensverändernden Gegenwart bekommen! Damit  SEIN Heiliger Geist uns, als Folge davon, erwecken kann. Deshalb werden wir noch einmal das Lärmsignal in jedem Kanton unseres Landes blasen. Im Glauben, das wir als Gemeinde erwachen und bereit werden, aufzubrechen! Von der Schweiz aus haben wir vor sechs Jahren, mit dem Segen einiger apostolischer Leiter, alle 50 Nationen Europas besucht, um diese Weckruf-Botschaft zu predigen und die Trompeten zu blasen. Danach reisten wir, wiederum mit dem Segen und einem Empfehlungsschreiben einiger europäischer apostolischer Leiter, auf alle Kontinente der Erde; um dort jeweils im Norden, Süden, Osten und Westen dasselbe zu tun. Dazwischen sandte der Herr uns zu einem Gebetsmarsch nach Israel, der Länge und der Breite nach. Auch dort bliesen wir die Trompeten als Alarm- und Weckruf für das Volk. Inzwischen waren wir in über 70 Nationen, um das zu tun, was Gott uns aufgetragen hat. „Was ER euch sagt das tut!“ (Joh 2,5). Anfang des Jahres (als wir Gottes Absichten suchten), hörten wir, dass der König aller Könige auch von den  Enden der Erde die Trompeten blasen lassen will (Ps 2,8)! Deshalb werden wir im August nach Grönland fliegen und im Dezember zur Antarktis, um auch von dort jeweils die Trompeten hören zu lassen und Gottes Herzensbotschaft zu predigen. Ihr Lieben, das Ganze war und ist in erster Linie kein unbeschwertes, fröhliches Herumreisen, um etwas Lärm zu machen usw.; ich habe den Eindruck, Gott sitzt nicht mehr auf dem Thron, sondern ER steht davor! ER trifft Vorbereitungen für das Finale, für die Hochzeit des Lammes, seines eingeborenen Sohnes. Ein entscheidender Teil dieser Vorbereitungen ist, dass ER SEINE Braut-Gemeinde zubereiten möchte. Dazu wiederum braucht ER unsere volle Aufmerksamkeit; unsere Bereitschaft zu Umkehr und Gehorsam!  Deshalb dieser Weckruf, das Lärmsignal. Denn das war es, was wir anfangs des Jahres ebenfalls hörten: Dass ER SEINEN Weckruf in der ganzen Schweiz, in jedem Kanton hören lassen will! Wohin soll SEIN Volk denn aufbrechen? Es ist ein Aufbruch nach innen, ein Zurück ins Zentrum. Denn erst dort, und nur von dort aus, werden wir Licht und Salz sein und bleiben. Werden wir die Dinge tun, die Jesus tat – und Grösseres tun. Nur von dort aus werden wir mit dem Frieden Gottes erfüllt werden, den die Welt nicht kennt, aber den sie sucht und bei uns finden wird. Nur dort werden wir befähigt, uns so zu lieben, dass die Welt erkennt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und es keinen anderen Weg zum Vater gibt. Es ist eine Zeit der Heiligung. „Seid (werdet) heilig, denn Ich bin heilig“(1. Petr 1,16), ruft uns der Herr zu.  Ohne Heiligung aber wird niemand den Herrn sehen (Hebr 12,14). Wie geschieht das? Wohin will Gott, dass wir aufbrechen?

Zu IHM ! Zurück zur ersten Liebe (Off 2,4)! In eine tiefe, intime Liebesbeziehung. Er will, dass wir IHN erkennen. Daraus wird eine freudige, leidenschaftliche Bereitschaft zur Hingabe und zum Gehorsam fliessen, nicht nur zum Lamm (meinem Erlöser), sondern auch zum Löwen (meinem König).

Zurück zu seinem Wort!  Im und durch das Wort Gottes erkennen wir IHN mehr und mehr. Wir begegnen IHM im Wort, weil ER das Wort  ist. Das Wort war bei Gott. Das Wort war Gott! (Joh 1,1) Ein Hunger und eine tiefe Liebe zum Wort Gottes – das möchte Gott uns wieder schenken, damit wir wachsen und zu reifen Söhnen und Töchtern werden.

Zurück zu einem Verständnis unserer Wurzeln!  Eine der tragischsten Verirrungen der Kirche ist, dass sie sich von ihren Wurzeln getrennt hat. „Das Heil ist aus den Juden“ (Joh 4,22) und „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ (Rö 11,18). Wir können noch so viele gute Werke tun und es scheint deshalb so, als ob wir lebten. Getrennt von unserer Wurzel sind wir aber tot!

Egal, wo Du dich gerade befindest, ob im Tiefschlaf, eben eingenickt, geistig tot, taub, blind, lahm, müde, ausgebrannt, ungehorsam, lauwarm, sehr agil, Gemeinde bauend, Kranke heilend, Dämonen austreibend, Tote auferweckend, Fürbitte leistend, Schafe weidend usw. Tatsache ist: Du kannst alles auch ohne Jesus tun: „ Herr wir haben doch in deinem Namen……..! Weicht von mir. Ich kenne euch nicht!“ ( Matth 7,21-23)

ER ruft Dich und mich! Uns alle! Hören wir IHN? Oder schlafen wir bzw. sind viel zu beschäftigt?  Lasst uns zusammenkommen und diese Möglichkeit nicht unbeachtet vorübergehen lassen. Kaufen wir die Zeit aus und tun, was ER uns sagt! Kommt deshalb, wo immer es Euch möglich ist, dazu!

Wir haben noch einmal 3000 DVD mit dem Weckruf pressen lassen. Eine französische Übersetzung ist in Arbeit. Die rote Broschüre „Berufen zum Wächterdienst“ wird neu aufgelegt; überarbeitet und aktuell angepasst (in Französisch und Deutsch). Wir empfinden eine ganz starke Dringlichkeit, alles zu tun, was irgend möglich ist, um Gottes Botschaft an SEINE Gemeinde in der Schweiz zu verbreiten! Danke herzlich für jede Hilfe, Ermutigung und Unterstützung, in welcher Form auch immer! Das Wichtigste: Kommt zu den Versammlungen!! Es ist meines Erachtens auch kein Zufall, dass gerade in diesem Jahr vom „Gebetsdienst 24/7CH“ noch einmal zu einem permanenten Gebet für unser Land aufgerufen wurde (www.24-7ch.ch). Es wird quasi ein ganzjähriger Gebetsteppich ausgelegt. Dann die Aktionen „Jesus ist….“ und „Joh 3,16“. Kann es sein, dass wir (die CH), momentan noch einmal in einem besonderen Mass, im Fokus Gottes sind? Ich denke schon.

Gebet für die Schweiz hat als Jahresthema den Schwerpunkt „Heiligung“! Es ist wahrhaftig so, dass Gott hier Regie führt und einiges vom IHM selbst koordiniert wird!  Wir sind froh und dankbar, dass wir diese Weckruf-Tour mit der Hilfe und Unterstützung von GfdCH durchführen können. Wie Ihr aus dem Flyer mit den Versammlungsdaten seht, wird die erste Weckruf-Versammlung in Aarau sein und zwar am Vorabend des Nationalen Gebetstages! Wir werden quasi (im geistigen Raum) eine Türe aufstossen und zum Aufbruch blasen! „Bereitet den Weg des Volkes!“ (Jes 62,10).

Ebenfalls bemerkenswert, dass am 19. Juni auf dem Bundesplatz in Bern eine Versammlung stattfinden wird, die unsere Solidarität mit Israel und der jüdischen Bevölkerung der Schweiz zum Ausdruck bringen soll! Solch eine Versammlung wird nun jedes Jahr am 3. Sonntag im Juni stattfinden und von den IWS (Isael Werke Schweiz) verantwortet, die diese Weckruf Tour ebenfalls unterstützt. Etliche der Initiativen dieses Jahres ergänzen einander und haben schlussendlich alle mit dem Aufbruch SEINES Volkes zu tun: Zurück zu IHM! Zurück zum Wort! Zurück zu den Wurzeln!

Wir merken, dass Gottes Geist etliches in Bewegung setzt, zur Geburt und zum Leben bringen möchte! Gott sei Dank dafür! Sein Name werde geheiligt! Sein Reich komme! Sein Wille geschehe! Wie im Himmel, so auch in der Schweiz!

W.W.

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