Weist den nicht ab, der zu euch redet!

Dezember 2016

Heb. 12,25

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„Wach auf! Stärke das wenige, das noch übrig ist und kurz davor steht zu sterben. Deine Taten können in meines Gottes Augen nicht bestehen. Kehre zurück zu dem, was du zuerst empfangen und gehört hast; halte daran fest und wende dich wieder zu mir!“   (Off 3,2-3)

Geliebte Geschwister

Gottes Wort ist zeitlos; sprich: gilt für alle Zeiten. Manche SEINER Worte bekommen aber ein besonderes Gewicht, wenn sie in ganz spezielle, vorherbestimmte Zeitabschnitte hinein- gesprochen werden, um uns zu ermutigen, zu warnen, vorzubereiten, wo nötig umzukehren und auch auf die Konsequenzen hinzuweisen, die eine Nichtbeachtung zur Folge haben. Die „Weckruf -Tour“ durch alle Kantone der Schweiz ist der Abschluss einer Reise durch die 50 Nationen Europas und jedem Kontinent der Erde, wo die Botschaft und Trompeten jeweils im Norden, Süden, Osten und Westen zu hören waren. Und sie liegt zeitmäßig zwischen dem Weckruf in der Arktisregion (Grönland August) und der Antarktisregion (King George Island Dezember). Ich finde es bemerkenswert, dass dieser weltweite Weckruf exakt in einem Zeitabschnitt von sieben Jahren stattfindet (Anfang 2010- bis Ende 2016). Sieben ist die Zahl der Vollständigkeit oder Vollkommenheit! Das hatten wir niemals geplant, aber Gott anscheinend schon.

Zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser News waren wir bereits in allen 26 Kantonen. Welche Erfahrungen haben wir, speziell in der Schweiz, bisher gemacht und evtl. welche Erkenntnisse daraus gewonnen?

Zuerst einmal die Feststellung, dass wir im 2010 in der Schweiz mit dem Weckruf begonnen haben. Damals sind wir in den vier Sprachregion gewesen, um den Leib Jesu zu informieren, sensibilisieren und zu motivieren, Teil dieses Weckrufes zu werden! Ist dies gelungen? Ja und Nein. Ja in der Hinsicht, dass vereinzelt Geschwister in verschiedene Länder und Regionen Europas und der Welt mitgekommen sind. Ja, ganz sicher im Bereich der finanziellen Verantwortung. Gott versprach uns am Anfang, dass wir nirgendwo auf der Welt jemanden eine finanzielle Last auflegen sollten. ER verhieß, dass alle Kosten vom Leib Jesu in der CH gedeckt werden würden. Das haben wir buchstäblich immer und überall erlebt. Halleluja und DANKE Euch allen, die daran beteiligt waren!

Nein, in dem Sinne, dass wir uns noch weit mehr gewünscht hätten, dass Geschwister alles im Gebet mitgetragen hätten; nachgefragt hätten, wie die Menschen auf Gottes Ruf reagieren, mitgekommen wären in die Länder und Regionen der Welt.

Die Schweiz war eines der ersten Länder auf der Erde, in dem Gott „sich die Mühe machte“, in jedem Kanton die Botschaft und Trompeten hören zu lassen! Inzwischen hörten wir, dass ER in den USA und Asien das Gleiche getan hat. Das bringt uns einmal mehr zu der Erkenntnis und Überzeugung, dass Gott wahrhaftig eine spezielle Berufung in die Glieder SEINES Leibes in der Schweiz gegeben hat. Nämlich die des Wächterdienstes! ER gab diesen weltweiten Weckruf Befehl und Auftrag nicht an Amerika, China, Indien, Brasilien, England oder Deutschland, sondern an die kleine, weltpolitisch gesehene, unbedeutende Schweiz! Das Fazit daraus ? Dass unser kleines Land eine Schlüsselrolle in Gottes Absichten und Plänen mit Israel und der Welt innehaben soll.

Es sind wenige, die Gottes Ruf hören und darauf reagieren, auch in der Schweiz. Das kann ja nicht anders sein, wenn viele aus Gottes Volk schlafen, ungehorsam sind, ein geteiltes Herz haben, irregeleitet sind bzw. kurz davor stehen zu sterben (siehe Vers oben). Doch es gab überall Menschen, die auf Gottes Appell geantwortet haben unter Tränen, mit Seufzen und Busse. Freisetzungen sind geschehen. Sichtbare und im geistlichen Raum. Auch Kritik wurde geäußert; meist schriftlich. Doch das ist ok: man darf die Dinge anders sehen! Und wir alle müssen lernen, in Wahrheit echt voreinander zu sein. Ein guter Anfang!

Wir haben Gottes Schutz erlebt. Tausende von Kilometern ohne Unfall oder Krankheit. Wir sind immer rechtzeitig am Veranstaltungsort gewesen. Gott hat uns in jeder Hinsicht immer wieder versorgt. Der Geist des Herrn war und ist auf uns! Wie anders wäre es möglich, diese Botschaft, obwohl mehr als 100 Mal gebracht, (ob vor drei oder vor Hunderten von Geschwistern), immer wieder so zu predigen als wäre es das erste und einzige Mal?!?!

Wir haben wunderbare Annahme und Aufnahme erlebt, als wir z. B. vom Allianzpräsidenten und einigen Pastoren offiziell willkommen geheißen wurden. Nicht nur wir als Personen, sondern auch die prophetische Botschaft, die wir brachten. Was für ein Segen für diesen Kanton! Das war leider die Ausnahme. In anderen Kantonen waren die Pastoren nicht einmal bereit, die Einladung zu den Weckruf – Treffen in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Wir stellen das nicht verbittert fest, sondern nehmen es als Ausdruck des von Gott selber diagnostizierten kranken Zustandes SEINES Leibes zur Kenntnis. ER sagt nicht umsonst: „Mein Leib ist in einer Notsituation. Es hat Glieder, die sind todkrank! Da sind Glieder, die tot sind, blind, taub, schlafend, lauwarm, rebellisch, ungehorsam, ihr Leben mehr liebend als MICH!“ ER will nicht, dass es so bleibt! Er will erwecken, heilen, wiederherstellen. ER will, dass SEIN Leib funktionstüchtig wird und das tut, was ER als Haupt sagt!

Die Vielfalt der Landschaft, aber vor allem auch der Sprachen und Kulturen, sind nicht nur schön für das Auge und das Ohr. Man spürt sie auch im Geist. Sie birgt in sich ein großes, geistiges Segenspotential. Gott hat SEINEN Segen dorthin befohlen, wo Geschwister in Einheit (trotz Vielfalt) zusammen sind (Ps. 133). Das ist deshalb aber auch ein Einfallstor für das Wirken Satans. Es ist sein dringendstes Ziel, es nicht zu dieser Einheit kommen zu lassen. Wir haben erlebt, wie unterschiedlich stark bzw. schwach die Glieder des Leibes Jesu in den verschiedenen Kantonen sind. Wir brauchen einander ganz dringend! Die Stärkeren sollten sich den Schwächeren zuwenden und ihnen helfen, sie unterstützen, ermutigen usw. Dazu müssen wir auch wieder neu lernen, im Geist zu unterscheiden: Was kommt vom Herrn – wo arbeiten wir mit dem Feind zusammen? Wo reagieren wir auf Grund von Verletzungen oder Neid? Wo müssen Zäune zwischen uns abgerissen werden: ohne Angst, was dann passieren könnte….. Es gibt Dinge, die können wir uns in diesen letzten Zeiten einfach  nicht länger leisten! Das alles erfordert Demut und ein Wollen auf beiden Seiten. Gott will! Lasst es uns auch wollen! Untereinander in der Schweiz, aber vor allem auch miteinander bezüglich unserer jüdischen Geschwister (Rö.11,18). Da gibt es VIEL Nachholbedarf! Wenn die Verbindung zur Wurzel nicht da ist, nützt uns „unsere“ Einheit überhaupt nichts. In diesem Bereich stießen wir des Öfteren auf Unverständnis, Unkenntnis, Blindheit. Dabei spricht Gott Klartext z. B. in Eph.2, 15-19. Wenn wir zurück zur ersten Liebe kommen, IHN besser und tiefer kennen lernen und wir zurück zu SEINEM Wort kommen, glaubend wie die Schrift sagt, dann werden wir auch zu einem Verständnis unserer Wurzeln kommen!

Wir sind nicht entmutigt, frustriert oder hoffnungslos. Im Gegenteil! Gott erweckt ja bekanntlich Tote zum Leben! Genau deshalb sind wir unterwegs. Beten wir weiter, intensiver denn je, für Ohren, die hören, was der Geist sagt und die Bereitschaft, das Gehörte auch zu tun!

Werner und Regula Woiwode

 

P.S.

Ein großes, herzliches Dankeschön an alle Helfer/Innen in jedem Kanton, die diese Treffen geplant und vorbereitet haben. Die kantonalen Fahnenträger waren eine wunderbare, entlastende und ermutigende Hilfe!

 

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