Tage der Begegnung in Aeschi 2017

6. – 9. / 9. – 12. Februar 2017 – Aeschi bei Spiez BE

Thema: „König aller Könige“

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Aufmerksam wurde ich auf diese Tage durch einen Bericht in der Zeitung der Abraham-Dienste von Werner und Regula Woiwode.

Da ich schon öfters von Werners Abenteuern mit dem Herrn gehört habe, und ihn endlich einmal live erleben wollte, dachte ich, dass ich mich doch auch mal unter diese mir ganz unbekannte Christenschar mischen könnte, immer gwundrig, was unser Herr in der Schweiz und mit Europa und natürlich Israel vorhat, und momentan an der Arbeit ist. Bei der Anmeldung wurde mir gesagt, dass da viele Bauern kämen und mein Herz war freudig gespannt, wieso, warum, weshalb das denn vor allem Bauersleute sind, die sich hier in Aeschi treffen und wozu genau. Ich war dann freudig überrascht von der allseits grosszügigen Wertschätzung mir „Fremdling“, sprich nicht Bauerstochter gegenüber; die Tochter spricht  vor allem den Altersunterschied an, da Viele doch ein paar gute Jährchen älter sind als ich. Überrascht haben mich auch die vielen Ehepaare, die hier anscheinend zusammen gut zur Ruhe kommen und den Frieden im Herrn geniessen zusammen, an diesem Ort der Gemeinschaft. So fühlte ich mich sogleich wohl in dieser offenen Gemeinschaft im Berner Oberland, die sich schnell interessierte an jedem neuen Gesicht und mit jeder Mahlzeit mischten sich wieder neue Informationen und Inspirationen in meine Eindrücke dieser fröhlichen, so schön normalen,  einfachen Bauern, die sich hier anscheinend schon seit 25 Jahren treffen, um gemeinsam den Herrn anzubeten, zu suchen und Gemeinschaft zu pflegen. Wau, welche Treue! Auch die Schweizerische Bauerkonferenz war immer wieder Thema, und davon bin ich auch begeistert, und weiss, wie sehr unser Gott den Bauernstand ehrt. Gott macht ja bekanntlich oft das Gegenteil von dem, was die Welt macht, und so ist es ein ständiger Umdenk-und Umlernprozess, der an solchen Tagen meine Seele und mein Herz herausfordert, und mich neu anspornt, so zu sehen und zu denken, wie es Gott gefällt. Dazu brauchen wir einander und auch das ehrliche Bekennen unserer Schwächen oder einfaches Zeugnisgeben, was wir mit Gott erleben. Das ist sooo heilsam, dass ich schon am ersten Abend mit Tränen überströmt, berührt von Gottes Güte, dasass und wusste, der Herr ist so treu und er will uns heilen! Gottes Herrlichkeit kam diese Tage in simpler Natürlichkeit und grosser Einfachheit in Schönheit und Glanz der vielen Herzen zum Ausdruck, die schon viele Jahre mit Jesus leben und ihn lieben gelernt haben. Lebenshingabe an Jesus erzeugt Frieden und Liebe. Einmal mehr durfte ich mich davon überzeugen lassen durch all die vielen lieben Seelen, die mich in Frieden und Liebe annahmen, getragen haben durch Wertschätzung und bereichert  haben durch ihren Glauben. Letzteres vor allem in den Kleingruppengesprächen, die jeweils am Nachmittag Teil des Programms waren, und mir die Möglichkeit gaben, das Gehörte zu verdauen oder Fragen zu stellen. Für mich war es angenehm, dass auch die älteren Männer sich äusserten und erzählten, was sie bewegt. Eine Bereicherung. Vorbilder. Ich genoss die mit Freude gekochten Mahlzeiten, das Selbstversorgersein im einfacheren Stil als im Hotel, und das immer wieder eingeladen sein an gedeckte Tische oder Zvieris…, wo man Gelegenheit und Zeit fand, einander etwas zu erzählen. Den Büchertisch fand ich inspirierend und ich bediente mich gerne auch mit Informationen rund um Israel, das Gebet oder den Abraham-Dienst.

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Die freien Nachmittage füllten sich mit einem herrlichen Mittagschlaf, einem Spaziergang oder einer Lektüre.

Die Inputs von Werner waren herausfordernd im Sinne von Schlafen einfach unmöglich!, denn Jesus lebt – gerade jetzt! und seine Herrlichkeit ist so gewaltig und seine Pläne weltweit und genial. Gemeinde wacht auf, es ist die Zeit des Aufwachens, des Wachwerdens für den Bräutigam, dem König aller Könige. Ich habe eine Dankbarkeit für Werners laute!, einladende, werbende Stimme, die es unmöglich macht, ihn zu überhören. Beeindruckt war ich von seiner grossen Demut auch mehrheitlich Schweigen zu können und dem Geist Gottes Vieles zu überlassen. Ein sensibler Adler, der es gelernt hat, auf die günstigen Aufwinde zu warten, und auf den Herrn zu harren, in Sanftmut? Für mich eine neue Art des Dienens und der Autorität durch Demut. Eine Bereicherung. Auch herrschte ein fröhlicher Teamgeist auf allen 4 Ehepaaren des Leitungsteams und sie zeugten für mich vom geistlichen Prinzip: Geben macht seliger als nehmen. Und Verantwortung tragen macht Freude. Ich danke euch!

Eine gelungene Zeit der Begegnung in Gott Vater-Eltern-und Familienschaft in Aeschi!

Andrea Tischhauser

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Link für die Vorträge:  König der Könige  (nur für kurze Zeit aufgeschaltet)

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