Gebets- und Fastenwoche für die Schweiz 2017

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18.- 24. Februar 2017

Bereits zum 6. Mal fand vom 18.- 24.Februar 2017, die Fasten- und Gebetswoche für die Schweiz statt. Diesmal im Kanton Waadt, in Genolier, unweit von Genf. Die Gruppe von 32 Personen setzte sich, neben vielen vertrauten Gesichtern, aus einigen neuen Teilnehmern zusammen, welche wir für diese gemeinsame Woche begrüßen durften.
Persönlich war ich an jeder Fastenwoche dabei, und jede Woche barg ihre besonderen Höhepunkte, so auch diese. Einer dieser Höhepunkte war gleich der erste Abend. Wir wohnten in dieser Woche in der Colonie de Genolier. das sind drei Gruppenhäuser, welche der Organisation Insieme gehören. Wir bewohnten mit unserer Gruppe 2 Häuser. Im dritten Haus wohnten für dieses Wochenende eine Gruppe mit Menschen mit einer geistigen Behinderung und einigen Betreuern. Als sie unsere diversen mitgebrachten Gitarren sahen, fragten sie uns spontan an, ob wir am Abend bei ihnen ein paar Lieder singen würden. Musik kennt ja zum Glück keine Sprachbarrieren, und so machten wir uns dann freudig auf, mit unserer doch ansehnlichen Gruppe von 32 Personen, zu unsern französisch sprechenden Nachbarn. Wir hatten extra fröhliche Lieder gewählt. Schon nach wenigen Klängen der Gitarren und unserer Stimmen war die pure Freude und Fröhlichkeit auf den Gesichtern der Menschen zu sehen, welche die fantastische Fähigkeit besitzen, Dinge nicht mit dem Verstand, aber mit dem Herzen zu erfassen. So war es nicht verwunderlich, dass schon bald munter mitgesungen und getanzt wurde. Zum Abschluss durften wir noch für die Gruppe beten und jemand von unserer Gruppe jodelte sogar noch. Erfüllt von diesem Erleben gingen wir zurück in unseren Gebetsraum und dankten Gott für dieses Erlebnis und diese Erfahrung, gleich am ersten Abend. Wir beteten natürlich auch nochmals für die Gruppe, und das Gott sein Werk an diesem Männern und Frauen tun möge.

Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Gebetseinsatz in Genf. Zuerst fuhren wir auf das Gelände von CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung. Es ist, auch von außen betrachtet, eine Grossforschungseinrichtung, in der physikalische Grundlagenforschung betrieben wird. Insbesondere wird mit Hilfe grosser Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. Wir beteten dort Gottes Pläne und die göttliche Schöpfungsordnung hinein. Danach fuhren wir in die Stadt Genf hinein, zum Place des Nations. Dieser Platz ist der Beitrag Genfs zum Frieden in der Welt. So ging tatsächlich von diesem Platz schon Segen aus, da schon einige Israelkundgebungen auf diesem Platz stattfanden. Gerade auf der anderen Straßenseite befindet sich der UNO Hauptsitz, der Palais des Nations (Völkerbundpalast). An diesem Ort beteten wir diverse Anliegen für die Israel, die Schweiz und die Nationen.

Neben diesen Außenterminen sind auch immer wieder die Gruppenzeiten im Gebetsraum ein Höhepunkt. Einerseits, wenn wir als Gruppe Gott anbeten, oder auch beim gemeinsamen Lesen vom Wort Gottes. Einmal mehr erlebten wir eine starke Woche. Und bei allem Verzicht auf Essen und der Hingabe unserer Zeit und unserer Leben, gehen wir als die überreich Gesegneten zurück in unseren Alltag.

KW

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„Doch auch jetzt, spricht der Herr, kehrt um zu mir mit eurem ganzen Herzen und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen! Und zerreißt euer Herz und nicht eure Kleider und kehrt um zum Herrn, eurem Gott!“
Joel 2,12-13

 

Fastenwoche für die CH, anders als sonst

Was war anders?

Der Ort. Zum 1. Mal sind wir nicht in einem christliches Haus untergebracht in der Westschweiz.

Wir hatten Nachbarn!  Bei dieser Gruppe waren wir eingeladen zum „Singen“. So haben wir mit behinderten Menschen Gott gelobt, haben getanzt, gebetet und gejodelt; wurden sogar geküsst. Sogar die Begleitpersonen (und Teilnehmer) durften wir segnen.

So viele Teilnehmer wie noch nie. (Inklusive zwei Schwestern aus der Romandie. Juhui!)

So unterschiedlich wie noch nie (vom hauptberuflichen Evangelisten bis zur „Jodlerin im Geist“).

So viel „Welt bzw. Fleisch“ dazwischen wie noch nie (das erklären wir lieber nicht). Zum 1.Mal Probleme mit der Lautstärke.

Immer die gleiche Deko: Der Fokus sollte von Anfang bis Ende NUR ER SEIN. Das ist zwar immer so, doch diesmal stand uns das auch permanent vor Augen.

Wir hatten für den Gebetseinsatz in Genf einen sehr kompetenten lokalen Führer. Danke!

Einmalig war auch, dass nach uns eine christliche Leiterretraite am gleichen Ort stattfand und sie den gewaltigen Unterschied im geistlichen Bereich wahrgenommen haben.

Fazit: Immer und immer wieder leitet uns der Geist Gottes ganz konkret durch diese Wochen. Er bedient sich der Schwierigkeiten in der Gruppe, aber auch der Schönheit und Individualität jedes einzelnen Teilnehmers. ER zeigt auf, was wir prophetisch umsetzen sollen; bringt Dinge zur Geburt. ER überführt uns (und dadurch auch die Gemeinde und das Land), ermutigt und ermahnt, bestätigt und fordert heraus. ER erweitert unser Herz und unseren Horizont.

Ja, Herr, das brauchen wir – immer wieder neu!

In diesem Sinne also doch nichts Neues! Und doch ist alles frisch und neu. Göttlich halt!

Wie immer waren wir am Ende die Beschenkten! Danke Vater! Danke Euch, die Ihr dabei wart. „Und der Geist und die Braut sagen: Komm, Herr Jesus!“ Wir warten sehnlichst!

R.W.

 

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