Israel Wächtergebetstag im Wendepunkt

24. Juni 2017

„Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe  und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden!“   (Jesaja 62,6-7)

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Dieser Einladung/Aufforderung unseres Gottes sind wir 1998 nachgekommen und starteten das 24h Gebet für Israel, mit wenigen  Ausnahmen, schwerpunktmäßig in der Deutschschweiz. Die BeterInnen haben in der Regel eine feste halbe Stunde pro Woche, in der sie beten. So entstand eine permanente Gebetskette, die leider immer wieder (mal mehr, mal weniger) Lücken aufweist, die wir und vor allem der Gott Israels, gerne geschlossen sehen würden. Da die meisten alleine zu Hause beten, entstand schon vor Jahren der Wunsch, zu einem gemeinsamen Gebetstag, an dem man sich sieht, hört, zusammen betet, miteinander  isst, sich gegenseitig  ermutigt und segnet.

In den letzten 20 Jahren sind etliche Gebetsinitiativen, -gruppen und –häuser entstanden, wo für Israel gebetet wird. Nicht zu vergessen der gesamtschweizerische IWS Gebetstag, jedes Jahr in Bern. Das nehmen wir natürlich erfreut zur Kenntnis! Doch in dem oben genannten Wort des Herrn heißt es explizit: Den ganzen Tag (12h) und die ganze Nacht (12h) sollen wir nicht schweigen. Also permanent (24h), andauernd, ununterbrochen sollen wir IHM keine Ruhe lassen! Daher ist dieses Wächtergebet meines Erachtens so dringend nötig, gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des zunehmenden Antisemitismus.

Dieses Jahr waren wir das erste Mal in den Räumen der Stiftung Wendepunkt in Muhen. Es war alles bestens vorbereitet, die Räumlichkeiten für diesen Anlass gut geeignet und das Essen einfach spitze!

Bevor wir für einige Bereiche beteten, proklamierten wir alle gemeinsam Psalmen  24,  97, und Kol. 1,16-17! Es geht dabei darum, dass wir uns bewusst sind, wer auf dem Thron sitzt und siegreich regiert. Trotz aller Schwierigkeiten und Widerstände müssen wir wissen zu wem wir beten und aus welcher Position heraus. Auch das Abendmahl in Verbindung mit Lobpreis war Teil des Morgens. Es ist notwendig, dass wir nichts zwischen Jesus und uns -und auch untereinander kommen lassen, sondern in einer geheiligten und gereinigten Herzenshaltung  zusammen sind. Denn dorthin hat der Herr seinen Segen befohlen! (Ps 24,5)

Themenbereiche wie Antisemitismus, Islam/ Moslems, Entwicklungen in Israel und der Schweiz wurden „bebetet“. Zuerst dankten wir dem Herrn, z. B. für den Film über Antisemitismus, den die Bild Zeitung für 24h ins Internet stellte und danach auch in der ARD gezeigt werden MUSSTE! Und der für so viel „Zündstoff“ sorgte…… Der nun sogar an den Stammtischen zum Thema wurde…..Und so nochmal eine Chance zur Umkehr darstellen KÖNNTE in den deutschsprachigen Länder. ….Wir dankten auch für alle Aufbrüche unter den Moslems, wo sie Jesus Christus erkennen und danach erst beteten wir für verschiedene Anliegen in diesem Bereich.

Wir dankten und beteten dann natürlich auch, dass der Schleier vom jüdischen Volk entfernt wird und sie ihren Messias erkennen, u. a. mit den Verheißungen aus Hes. 36,26-27.

Schließlich dankten wir für alle positiven Entwicklungen in der Schweiz, die u. a. durch IWS, GfdCH und der Parlamentariergruppe SI angestoßen und mitgetragen werden.

Gebetet haben wir um:- geistgeführte Weiterentwicklungen – Einheit in Leitungsgremien – wo nötig um rechtzeitige Stabsübergaben in Diensten und Werken und um eine Mobilisation von jungen Betern.

W.W.

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