Marsch des Lebens für Israel – Erlebnisberichte


Zeugnis von einer jüdi­schen Person nach dem MdL in Genf an den lokalen Organisator Richard Pittet:

Lieber Richard

Gestern war ein Tag, an welchem alle anwesenden Juden und Israeli Tränen in den Augen hatten.

An eine solche Aufrichtigkeit der Herzen sind wir uns nicht gewohnt. Verschiedene jüdische Personen mussten den Marsch verlassen, so sehr waren sie berührt (Juden und/oder Israeli sind sich nicht ge­wohnt, sich so unterstützt und geliebt zu wissen…).

Es ist schwer, ausserhalb von Israel Freunde zu ha­ben, welche uns unterstützen.

Ich danke Ihnen und allen andern, welche dieses Zeugnis der Liebe getragen haben, vor allem für die Unterstützung des jüdischen Volkes und des Staates Israel.

Ich freue mich, Sie wiederzusehen um mit Ihnen zu­sammenzuarbeiten. Mit freundlichen Grüssen. (…)


 
Rückmeldung einer Marschiererin:
Leiterschaft

Der Hirte ging voraus mit seinem Stab! Es war klar wer die Leitung hatte. Klare Anweisungen! Ich persönlich genoss dies. Sein Team hat mitgeholfen, ua. die Marschroute anzugeben, hin und wieder zu ermahnen, usw. Jeder, der sich unterordnen wollte war willkommen. Persönliche Eindrücke von uns Teilnehmern wurden aufgenommen und umgesetzt. Als wir in Genf ankamen, übernahmen die Brüder vom Komitee die Leitung. Einiges änderte: zB ab da keine Fahnen mehr. Dies wurde klar mitgeteilt. Werner und das Team waren sehr gute Vorbilder, was es bedeutet sich einander unterzuordnen.

Gastfreundschaft

Wir wurden privat bei Leuten untergebracht, die uns mit herzlichster Liebe und Opferbereitschaft ihr Bestes gaben. Am Freitag brachte mich die eine Gastgeberin in Frankreich zur nächsten Gastgeberin, die mich willkommen hiess. „Hier ist der Schlüssel, hier ist Dein Zimmer und oben das Zimmer für das Ehepaar. Ich weiss nicht, ob ich rechtzeitig nach Hause komme. Hier ist die Küche….bedient Euch!“ Nach dem Übernachten sagte ich ihr, dass meine Freunde staunen, dass wir „wildfremden“ Leute so privat übernachten dürfen. Sie meinte: „Stimmt, ich kenne Euch nicht, aber ich kenne Euren Chef!“ und zeigte mit dem Finger zum Himmel!

Von Coppet nach  Genf  –  „Ich liebe Euch alle!“

„Versteht jemand nicht deutsch?“ fragte Werner in Coppet am Bahnhof. Eine Dame meldete sich, und R., die aus dem Aargau ist, seit langem im Welschland wohnt, war sofort bereit für sie zu übersetzen. Wir hatten also EINE Person aus der Romandie!  Bei der Stadtgrenze las Werner wie üblich den Psalm 24. Veronique,  die die Fahne von Genf über ihrem Rücken trug,  las ihn in französisch. Als sie gefragt wurde uns noch ein paar Worte zu sagen, breitete sie ihre Arme aus und sagte: „Je vous aime!“ et encore quelque chose: „JE VOUS AIME TOUS¨“ (ich liebe Euch alle!)

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