Fastenwoche für die Schweiz

07. – 13. März 2020 in Hallau SH

Und schon gehört die Woche des Betens und Fastens, auf die ich mich sehr gefreut habe, zur Vergangenheit. Wie wunderbar ist es doch, wenn Geschwister in Einheit den Himmel bestürmen, um Gottes Arm zu bewegen in so vielen herausfordernden Situationen unseres Landes!

Zu Beginn jeder Fastenwoche frage ich mich jeweils, wie der Hl. Geist wohl aus dieser bunten Schar an Geschwistern eine Einheit formen wird? Der Altersunterschied von der jüngsten zur ältesten Teilnehmerin beträgt immerhin knappe 60 Jahre! Na, der Hl. Geist schaffte das einmal mehr absolut souverän und in kürzester Zeit.

Die gemeinsamen, sehr unterschiedlichen Anbetungszeiten habe ich sehr genoßen und staunte jedes Mal, was der Herr daraus werden ließ: Kraftvolle Zeiten des Gebets und der Fürbitte, prophetisches Reden und Zeichenhandlungen… 

Das fortlaufende Lesen vom Wort Gottes baut auf, stärkt den Glauben und bringt Ehrfurcht und Staunen vor und über unseren treuen Gott hervor. Dieser Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, das höchste Wesen des ganzen Universums ist unser Vater!! Er liebt uns so sehr, daß Er uns ganz nah bei sich haben möchte! Welche Gnade und unbeschreibliche Freude! Aber auch Tränen der Trauer über unsere Gleichgültigkeit, unsere Sündhaftigkeit und Untreue wurden geweint. 

Der Gebetsausflug zur Täuferquelle war etwas Besonderes. Wir hatten auf dem Weg und insbesondere vor Ort eine tiefe Zeit mit dem Herrn, wo jeder einzelne die Frage bewegte: ‚Bin ich ganz persönlich bereit, mein Leben so hin zu geben, wie es die Täufer hingegeben haben? Selbst wenn es mir das Leben kosten sollte?‘ Das muß jeder mit sich und Yeshua selber ausmachen. Während dem Abendmahl gaben wir dem Herrn unsere Antwort. Zwei Täufer Nachkommen beteten vor Ort und wurden speziell gesegnet.

Weil wir eine große Gruppe waren, für jeden Kanton eine Person, deckten wir 24/7 Stunden mit Wachen und Beten ab. Diese Wächterstunden tagsüber und auch nachts gingen schnell vorbei, ein Zeichen, daß der Herr anwesend war. Mehrere Personen sahen große Engel rund ums Haus. Ich habe noch nie so gut geschlafen in einer Fastenwoche wie dieses Mal. Auch die persönlichen Gespräche mit Geschwistern sind jedes Mal eine Bereicherung. 

Danke Yeshua und Abba. Danke Werner & Regula für euer Geist geleitetes Vorangehen! Danke allen Geschwistern, die an dieser gehaltvollen Woche teilgenommen haben und mit ihrem Sein und Haben gedient haben! Danke allen Fürbittern!

Susanne

Eigentlich fehlen mir die Worte um zu beschreiben, wie ich die Fasten-und Gebetswoche für die Schweiz erlebt habe. Diese Woche war in jeder Hinsicht so intensiv, dass es mir nicht nur einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt, sondern mich auch für die Zukunft ganz neu herausfordert.

Ich staune immer wieder, wie Gott Menschen zusammenführt um etwas, was Er auf dem Herzen hat, auszuführen: Eine Fasten-und Gebetswoche speziell für die Schweiz. Erstaunlich ist auch der Zeitpunkt, den Gott gewählt hat und auch, welche Menschtypen er zu diesem Zweck zusammengestellt hat. Einmal mehr bin ich berührt, dass es bei Gott niemals um Ansehen der Person geht. Gottes Wahl von 26 Personen, unterschiedlichster Art – für jeden Kanton eine Person – die er für diesen Zweck getroffen hat, dies war Seine göttliche, übernatürliche „Berechnung“! Von den „stillen Wasser“, bis hin zu den „Ausdruckstarken“ ergänzten wir uns optimal. Keiner blieb zurück! Jeder, jede gab das eigene Sein hinein. Von Anfang an herrschte Freundschaft, Liebe, gegenseitige Achtung und Anerkennung – ein Wunder bei diesem Vorhaben auf nationaler Ebene. Ein besonderer Dank geht auch an Werner und Regula Woiwode und ihrer Tochter Hanna, die schon im Vorfeld intensiv für dieses Vorhaben gebetet haben.

Unsere 7 Tage waren während 24 Stunden mit Gebet abgedeckt. Während des Tages waren wir 9 intensive Stunden zusammen und auch die Pausen waren abgedeckt. Starke und lange Anbetungs- und prophetische Fürbitte Zeiten für unser Land, wechselten sich lautem Lesen ganzer Bücher aus der Bibel ab. Zu erleben, was für eine unendlich tiefe Liebe der Herr für unser Land hat und die hohe Berufung er für unser Land sieht, hat uns alle zutiefst berührt.

Einen unvergesslichen Eindruck hinterliess auch die kurze Wanderung hin … zur Täufer Quelle am Bach …. Dass die Nachfolge Jesu einen so hohen Preis bedeuten kann, ist uns Christen heute kaum mehr bewusst. Die Täufer von damals waren bereit den Preis zu zahlen, um Jesus ganz nachzufolgen. Sie wussten, wenn sie den Weg zur Taufstelle laufen, gibt es kein zurück. Ein Zeugnis, das uns in der heutigen Zeit ganz neu herausfordert.

Es gäbe noch einiges an starken Eindrücken zu erzählen. Für mich war die Woche ein unvergessliches, und beeindruckendes Erlebnis. Es war mir eine Ehre, dass ich daran teilnehmen durfte! Und ich weiss, wer an einer solchen Woche teilnimmt, geht verändert und mit neuem Feuer für den Herrn nach Hause.

Claudia Maria Schlegel

Bericht zur Fastenwoche für die CH in Hallau SH

Sehr kurzfristig, da ein Osterhasen Workshop wegen dem Coronavirus abgesagt wurde, konnte ich noch an der Fastenwoche teilnehmen.

Die ersten 24 h fühlte ich mich daneben und dachte was soll ich hier? Dann am Abend ein Gespräch mit einem Teilnehmer über die 10 verlorenen Stämme Israels, die Gott selber zum Leben erwecken wird, brachte mir etwas Freude und Hoffnung.

Später erblickte ich das Buch: Das Geheimnis der Schweiz von Kurt Beutler. Aus diesem Buch wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass Gott die Schweiz wollte! 1798 und 1814 beim Wienerkongress wurde die hilflose Schweiz nicht verteilt, sondern zu einem Neutralen Staat zwischen den grossen Völkern gemacht. Diese Treue Gottes und das Liebeszeichen zur Schweiz, damit sie in ihre Berufung komme, hat mich über die ganze Woche begleitet. In den Anbetungszeiten stieg immer wieder grosse Dankbarkeit in meinem Herzen auf.

Aber was hat das mit der Fastenwoche für die Schweiz zu tun?

Durch das Fasten kann die Sicht klarer werden. Wenn ich jetzt weiss, dass Gott selber für die Schweiz und zur Schweiz steht, gibt das mir eine neue Kraft für die Schweiz zu beten und zu glauben, dass Gott mit der Schweiz noch nicht fertig ist – ja sogar zum Ziel kommt!

Das Fasten machte mir keine Schwierigkeiten und so konnte ich mich auf Gott fokussieren. Sei es in den Anbetungszeiten bei jeder Einheit, oder der darauffolgenden Bibellese. Ganze Bücher aus der Bibel haben wir durchgelesen und Werner Woiwode hielt inne und zusammen beteten wir für ein konkretes Anliegen. Sei es der Leib Jesu, die Kirchen, die Regierung oder das ganze Schweizervolk – alle «zogen» wir im Gebet zum König Jesus.

Nebst den verschiedenen eindrücklichen Lobpreiszeiten gab es natürlich starke beeindruckende Gebetszeiten in kleinen Gruppen aber meist alle laut zusammen in Sprachen oder eigenen Worten, damit eine Tür aufgestossen wird, Engel sich in Bewegung setzen, der Hl. Geist Herzen berührt, Augen aufgehen mit den Herzen und die Macht der Finsternis zurück weichen muss.

Dazu bekamen wir Eindrücke von aussen und viele von Innen.

Wir besuchten die Taufstelle der Täufer in Merishausen, wo sie unter Verfolgung sich trafen und Jesus treu blieben, trotz grosser und brutaler Verfolgung.

Gleichentags liessen wir uns inspirieren von der Erweckung in Beggingen und Buch von David Spleiss, den Gott einfach benutzte um sich Männer, Frauen und Kindern als Herrn zu offenbaren. Ohne dass er ihnen die Hände aufgelegt oder für sie gebetet hatte, erkannten sie den Herrn Jesus und ihre Sünden.

Ein Höhepunkt kam auf Grund von 2 Eindrücke über den Thron und dem, der darauf sass: Jeshua. Wir ordneten die Landeskarten am Boden, stellten einen Thron (Stuhl) auf die Israel und Schweizer Landkarte Legten ein jüdischer Gebetsschal darüber und setzten einen goldenen Löwenkopf darauf. Jeshua sitzt auf dem Thron über Schweiz! Das war stark und die darauffolgenden Gebete und weitere Eindrücke einfach gewaltig!

Danke auch meiner Frau, die zu Hause die Stellung (Arbeit) halten musste, dass ich dabei sein konnte.

W. B.

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