ECI European Coalition for Israel

Europäische Koalition für Israel

Die Europäische Koalition für Israel (EKI) ist eine gemeinsame Initiative der fünf internationalen maßgeblichen pro-israelischen Organisationen mit Aktivitäten in Europa mit dem Ziel, das Problem des wachsenden Antisemitismus und Antizionismus in Europa zu bekämpfen. Die Koalition wurde am 2. März 2004 in Brüssel offiziell ins Leben gerufen, zuvor haben die Partnerorganisationen seit mehreren Jahren zusammengearbeitet, um dieses Netzwerk zu bilden.
Die EKI bemüht sich, Mitglieder des Europäischen Parlaments und verschiedener EU Gremien sowie Politiker aus allen europäischen Hauptstädten über die komplexen Geschehnisse des Nah-Ostkonflikts zu informieren. Unser Ziel ist es das Existenzrecht Israels innerhalb von sicheren Grenzen als die einzige funktionierende Demokratie in der Region zu gewährleisten.
Um dies zu erreichen, veröffentlicht die EKI relevante Dokumentationen über Israel, Europa und dem Nahen Osten. Darüber hinaus organisiert EKI regelmäßige Konferenzen und Seminare in Brüssel und in anderen Europäischen Hauptstädten, um engere Beziehungen zwischen Israel und der Europäischen Union zu fördern und um ein besseres Verständnis über die lange und tragische Geschichte des Antisemitismus auf unserem Kontinent zu ermöglichen.

Homepage: [ www.ec4i.org ]

www.givepeaceachance.info

Video der „Europäischen Koalition für Israel ECI“ über eine neue Perspektive für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern, basierend auf der Erklärung der San Remo Friedenskonferenz von April 1920.

Dieses lang versteckte Dokument erklärt die verbrieften Rechte unter internationalem Gesetz der Juden sowie die Palästinenser. Unter Berücksichtigung der geschichtlichen Tatsachen und des internationalen Gesetzes zeigt der Film auf, dass es realen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geben kann.

Link zum Video (15 min; deutsche Untertitel): [ givepeaceachance.info ]

MONATSBERICHT – Januar

Willkommen zu unserem ersten Monatsbericht des Jahres. Nach vielen Jahren des internationalen Konsenses und der Zusammenführung könnte das Jahr 2019 ein Jahr werden, das die Nationen spaltet.

Es ist eindeutig ein Jahr, in dem die Nationen sich für eine Seite entscheiden müssen. Im April werden die Israelis zur Wahl gehen, um eine neue Regierung zu wählen. Im Moment scheint es, dass nur eine Anklage gegen den derzeitigen Premierminister Netanyahu die Wiederwahl verhindern kann. Einen Monat später finden EU-Wahlen statt. Seit den letzten EU-Wahlen im Jahr 2014 ist viel passiert, zum Beispiel, dass die Briten mit Wirkung zum 29. März die EU verlassen werden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union gibt es einen US-Präsidenten im Weißen Haus, der die europäische Integration offen kritisiert, und sogar innerhalb der Europäischen Union gibt es eine wachsende Zahl von Mitgliedstaaten, die Uneinigkeit mit dem politischen Kurs der derzeitigen EU-Führung bekunden. Die bevorstehenden Wahlen könnten dazu führen, dass bis zu einem Drittel der neuen Mitglieder des Europäischen Parlaments EU-Kritiker sein könnten. Mit dieser dramatischen Entwicklung am Horizont müssen wir auf die strategischen Entscheidungen der Nationen achten und beten.

Dies sind entscheidende Zeiten für alle, die sich für Israel und die Nationen interessieren. Viele Jahre lang bestand ein klarer internationaler Konsens zugunsten einer Zwei-Staaten-Lösung mit dem historischen Jerusalem (Altstadt / Ost-Jerusalem) als Hauptstadt eines islamisch palästinensischen Staates. Dabei bedurfte es keiner Anerkennung der israelischen Souveränität über irgendeinen Teil Jerusalems, bevor nicht solch ein Friedensabkommen abgeschlossen wäre. Dies änderte sich alles im Jahr 2018, als die Vereinigten Staaten ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegten und Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannten. Viele hatten geglaubt, diese Entscheidung führe zu Gewalt und weiterem Chaos in der Region. Aber dazu kam es nicht, im Gegenteil. Es wurde einfach als Tatsache akzeptiert. Durch die Anerkennung Jerusalems als rechtmäßige Hauptstadt des Staates Israel hat die US-Regierung daher eine einzigartige Gelegenheit für andere Nationen eröffnet, ebenfalls nachzuziehen. Wir glauben, dass dies ein Zeitfenster ist, das möglicherweise nicht lange offenbleibt.

2019 ist daher ein entscheidendes Jahr, in dem jede Nation sich für eine Seite entscheiden muss, um Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen oder abzulehnen. Die Zeit wird zeigen, wie die Nationen reagieren werden, aber als Organisation haben wir uns dazu verpflichtet, unseren Teil dazu beizutragen, den Nationen zu helfen, weise Entscheidungen zu treffen.

ECI-Prioritäten für 2019

In diesen unsicheren und sich verändernden Zeiten ist es wichtiger denn je, dass wir konzentriert bleiben, unsere Ressourcen mit Bedacht einsetzen und lernen, Prioritäten zu setzen. Dies sind unsere drei Hauptprioritäten für 2019.

1. Reaktion auf den Anstieg von Judenhass und Anti-Israelismus

ECI wurde 2003 als Reaktion auf das Wiederaufleben von Judenhass in Europa gegründet. 15 Jahre später ist dies nach wie vor unsere wichtigste Aufgabe, da der Antisemitismus in Europa einen neuen Höchststand erreicht hat. Judenhass erscheint heute in vielen Gestalten und Formen; sowohl im historischen Antisemitismus, der seinen Hass auf einzelne jüdische Menschen und jüdische Gemeinschaften richtet, als auch im neuen Antisemitismus, der dem jüdischen Volk insgesamt seine Geschichte, seine Würde und sein Recht auf Selbstbestimmung verweigert. Als Reaktion auf diese todbringende Bedrohung verlassen wir uns weiterhin auf unsere geistlichen Waffen des Gebets, der Aufklärung und der Fürsprache.

2. EU-Wahlen vom 23. – 26. Mai 2019

Angesichts der Bedeutung der bevorstehenden EU-Wahlen im Mai wird es für ECI im Jahr 2019 vorrangig sein, die christlichen Wähler zu informieren, zu motivieren und zu mobilisieren, um an den EU-Wahlen teilzunehmen. In diesem strategischen Zeitfenster wollen wir die pro-israelische Basisbewegung in ganz Europa durch neue Partnerschaften und Synergien stärken. Unsere Herausforderung besteht darin, diejenigen, die Israel geistlich unterstützen, zu beraten und davon zu überzeugen, sich auch politisch zu engagieren.

3. Aufbau einer Plattform für Israel bei der UNO – Forum für Kulturdiplomatie (FCD)

In den letzten Jahren sind Mandat und Reichweite von ECI auf organische Weise gewachsen. Ohne große Anstrengungen unsererseits wurden wir angefragt, Regierungen auf verschiedenen Kontinenten zu Fragen im Zusammenhang mit Israel zu beraten. Was 2003 als europäische Koalition begann, hat heute einen wachsenden globalen Einfluss, der sich 2019 noch besser widerspiegeln wird, denn wir werden versuchen, diese breitere Identität klarer zu formulieren und unsere kulturelle Diplomatie bei den Vereinten Nationen fortzusetzen, um Nationen auf die Seite Israels zu bringen

 

Netanyahu und Kurz gratulierten ECI anlässlich der Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen in Brüssel

Brüssel – ECI feierte am 5. und 6. Dezember in Brüssel sein 15-jähriges Bestehen mit einem Dinner-Event und einem Symposium. „Was vor mehr als fünfzehn Jahren als Vision begann, hat sich heute zu einer angesehenen Stimme in der internationalen Gemeinschaft entwickelt“, sagte der Gründungsdirektor von ECI, Tomas Sandell, beim Abendessen.
Während der Veranstaltung sprachen Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder sowie internationale Gäste über ihre Wertschätzung für ECI. In einer schriftlichen Nachricht dankte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ECI für ihre Arbeit und drückte seine tiefe Anerkennung für die Unterstützung und Freundschaft aus. Seine Worte wurden vom österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, dem Vorsitzenden des Europäischen Rates im Dezember, wiederholt. Er gratulierte ECI zum Jubiläum mit der Feststellung, dass „für Österreich die Sicherheit des Staates Israel nicht verhandelbar ist“.
In einer kurzen Anmerkung lobte US-Pastor Jim Garlow, Mitglied des Faith Advisory Board (Gremium von geistlichen Beratern) des US-Präsidenten, die Europäische Koalition für Israel nicht nur für ihre vielen Erfolge im Laufe der Jahre, sondern auch für den Geist der Liebe und des gegenseitigen Respekts, der sich im Ethos der Organisation widerspiegele.
„Viele Organisationen arbeiten gut zusammen, aber die Mitarbeiter mögen sich nicht unbedingt. In Ihrem Fall kann ich sagen, dass Sie gerne zusammen sind und zusammenarbeiten. “
In einer aufgezeichneten Nachricht sprach Jürgen Bühler, Präsident der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ), über das Privileg, in den frühen Jahren mit ECI zusammengearbeitet zu haben, und über die einzigartige Berufung von ECI, die auch dazu beigetragen habe, neue Horizonte für die ICEJ zu eröffnen.
In seinen abschließenden Bemerkungen dankte Sandell allen Freunden, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten, für die treue Unterstützung über die Jahre. Er fügte jedoch hinzu, dass ohne die Hilfe des Allmächtigen nichts davon möglich gewesen wäre.
Der historische Abend wurde von Emilie Noteboom, Leiterin für Unternehmensentwicklung der ECI moderiert

 

ECI feierte 15-jähriges Bestehen im Europäischen Parlament mit Chanukka-Zeremonie und starker Botschaft für kontinuierliche Unterstützung Israels

Brüssel – ECI setzte ihr 15-jähriges Bestehen am 6. Dezember mit einem einzigartigen Symposium im Europäischen Parlament fort. Es war gekennzeichnet durch Reden europäischer und israelischer Abgeordneter. Darüber hinaus gab es die allererste Zeremonie zur Entzündung der Chanukkakerzen im Europäischen Parlament, inmitten eines begeisterten Konferenzpublikums, bestehend aus geladenen Gästen aus Europa, Israel und den USA. Die Zeremonie wurde vom israelischen Rabbiner und Knessetmitglied Yehuda Glick geleitet, der im Namen der israelischen Knesset sprach.

Während die ECI ihr Symposium ausrichtete, trafen sich die Innenminister der 28 EU-Mitgliedstaaten einige hundert Meter entfernt im EU-Ratsgebäude, um einstimmig die erste EU-Resolution zu verabschieden, die Antisemitismus in Europa verurteilte. In der Erklärung werden die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit ihrer jüdischen Gemeinden, Institutionen und Bürger zu gewährleisten, und die Bedeutung des Holocaust-Gedenkens und der Aufklärung hervorzuheben. Sie fordert alle EU-Mitgliedstaaten auf, die Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die vom Internationalen Bündnis für Holocaust-Gedenken formuliert wurde, zu befürworten und zwar im Bereich der Strafverfolgung sowie der Aus- und Fortbildung; Schließlich fordert sie die Europäische Kommission und Europol auf, besonderes Augenmerk auf Online-Antisemitismus und Inhalte zu legen, die die Begehung antisemitischer terroristischer Straftaten befürworten.

„Die Entscheidung zeigt, dass die Arbeit und die Bemühungen von ECI in den letzten 15 Jahren nicht umsonst waren, da die EU die Bedrohung der Juden in Europa jetzt ernst nimmt“, sagte Tomas Sandell.  „Wir fordern die EU dennoch auf, eine kohärente Politik gegen Judenhass zu ergreifen, zu der auch Drohungen gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt, den Staat Israel, gehören“, sagte er.
In seiner Hauptrede führte der Rechtsberater von ECI, Andrew Tucker, das Thema weiter aus, indem er feststellte, dass „die christlichen Nationen Europas wesentlich dazu beigetragen haben, den Staat Israel und die anderen modernen Nationen des Nahen Ostens zur Welt zu bringen “.
„In den letzten 100 Jahren haben sie sich jedoch allmählich vom jüdischen Staat distanziert. Seit 1973 konzentrierte sich die europäische Politik darauf, Israel zu bedrängen, an der Gründung des Staates Palästina mitzuwirken. Leider hat diese Politik nicht zu einer friedlichen Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästina geführt. Es ist jetzt höchste Zeit für Europa, diese Politik zu überdenken. Unseres Erachtens besteht der Schlüssel zum Erreichen von Frieden in der Region nicht darin, Israel zu verdammen und dazu zu drängen, Land aufzugeben, sondern darin die Rechtsstaatlichkeit zu stärken. Dies bedeutet, die Souveränität des jüdischen Staates anzuerkennen, Gewalt und Terror zu verurteilen und Israel dabei zu unterstützen, die Rechte aller Minderheiten zu schützen. “

Das Symposium wurde gemeinsam organisiert von der Europäischen Christlich-Politischen Bewegung (ECPM), dem Ausschuss der Christlichen Vereinigung in der Knesset und der Europäischen Koalition für Israel. Weitere Referenten waren EU-Sonderkoordinator für die Bekämpfung von Antisemitismus, Katharina von Schnurbein, Europaabgeordneter Bas Belder, Europaabgeordneter Branislav Škripek, Europaabgeordneter Arne Gericke, Europaabgeordneter Heinz Becker, israelischer Vize-Botschafter der EU, Walid Abu-Haya und Direktor des Ausschusses der Christlichen Vereinigung der Knesset Josh Reinstein.

 

Neue EU-Umfrage ergibt: Neun von zehn Juden erleben zunehmenden Antisemitismus in Europa

Brüssel – Eine neue EU-Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat ergeben, dass neun von zehn Juden in Europa in den letzten fünf Jahren zunehmenden Antisemitismus erlebt haben. Die Umfrage ist eine düstere Lektüre. 28% der Befragten gaben an, dass sie wegen ihrer jüdischen Identität Belästigungen erfahren hatten, aber 79% von ihnen haben die Behörden nicht darüber informiert, weil sie nicht der Meinung waren, dass dies eine Hilfe wäre. 38% der an der Umfrage teilnehmenden Juden gaben an, dass sie erwägen, Europa zu verlassen, da sie sich in ihren Heimatländern nicht mehr sicher fühlen.

Die Umfrage, die die bislang umfangreichste ihrer Art war, bestätigt eine frühere Umfrage, die CNN im November veröffentlicht hatte und die Einstellung zu Juden in ganz Europa misst. Die Umfrage ergab, dass jeder dritte Befragte der Meinung war, dass Juden zu viel Einfluss haben. Jeder fünfte glaubte, Antisemitismus sei eine Antwort auf die alltäglichen Handlungen von Juden. 40 Prozent gaben zu, dass Juden in ihren Ländern von rassistischer Gewalt bedroht waren.

In seiner Eröffnungsrede stellte Direktor Michael O’Flaherty von der FRA fest, dass „viele jüdische Menschen in Europa noch weit entfernt von Glaubensfreiheit und Furchtlosigkeit sind. Mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust vermeiden rund 30% der jüdischen Gemeinde eine aktive Teilnahme an jüdischen Veranstaltungen oder den Besuch jüdischer Stätten, weil sie um ihre Sicherheit fürchten und sich verunsichert fühlen. “

Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen. Die offizielle Antwort von ECI finden Sie hier in unserer Pressemitteilung vom 11. Dezember

 

ECI bei UN-Missionen in New York gut aufgenommen
„Jüdische Gemeinden haben nationale Identitäten der Nationen, in denen sie ansässig waren, geprägt“

New York – Die ECI stattete im Dezember ihren letzten Besuch des Jahres bei den Vereinten Nationen in New York ab. In Gesprächen mit UN-Botschaftern aus vielen Kontinenten bekräftigten ECI-Direktor für UN-Angelegenheiten, Gregory Lafitte, und ECI-Gründungsdirektor Tomas Sandell die Ziele des Forums für Kulturdiplomatie (FCD). Sie brachten ihre Wertschätzung für die jüdische Kultur und ihre Beiträge für die Nationen zum Ausdruck. Diese Botschaft wurde von den Botschaftern gut angenommen. Viele von ihnen hatten im Laufe der Jahre bereits an FCD-Veranstaltungen teilgenommen, andere waren zum ersten Mal mit FCD in Kontakt.

„Viele der Juden, die im 16. Jahrhundert vor der Verfolgung in Spanien und Portugal geflüchtet waren, landeten in Mexiko, wo sie jahrhundertelang ihre jüdische Identität verbergen mussten. Diejenigen, denen es nicht gelang, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aus diesen offensichtlichen Gründen war das allgemeine Wissen über die Geschichte der in Mexiko ansässigen Juden gering. In den frühen 1900er Jahren wurden jedoch geheime Familienunterlagen gefunden, die die jüdischen Wurzeln einer prominenten mexikanischen Familie dokumentierten. Forscher konnten seither bestätigen, dass ein Großteil des industriellen Erfolgs in den nördlichen Teilen Mexikos auf den Zustrom jüdischer Siedler aus Spanien und Portugal zurückzuführen ist. Das ist auch in der wirtschaftlichen und kulturellen Renaissance der Niederlande zu derselben Zeit der Fall. Andere Nachrichten zeigen, dass der Einfluss der sogenannten Krypto-Juden noch wichtiger war als man in der Vergangenheit gedacht hatte. Eine neue Studie, die die DNA von Tausenden von Lateinamerikanern untersucht, zeigt das Ausmaß ihrer wahrscheinlichen sephardisch jüdischen Abstammung, die weiter verbreitet ist als bisher angenommen und viel ausgeprägter als bei Menschen in Spanien und Portugal heute.

Weitere Treffen umfassten die ständige Vertretung der EU bei den Vereinten Nationen, sowie die Botschaften von Bulgarien, Togo, Panama, den Vereinigten Staaten und Polen. Alle Missionen, auch die der EU, bekundeten ihr Interesse an einer engeren Partnerschaft mit dem Forum für Kulturdiplomatie. Trotz eines vollgepackten Terminkalenders im Sicherheitsrat hat sich die neue polnische UN-Botschafterin Joanna Wronecka (Bild mit Lafitte und Sandell) Zeit für ein Treffen genommen. Sie bestätigte, dass „Kulturdiplomatie der beste Weg ist, um alte Klischees und Missverständnisse zu durchbrechen und einen Dialog herzustellen“. „Polen war früher einmal die Heimat einer Mehrheit aller auf der Welt lebenden Juden, so dass Polen eine besondere Beziehung zu den Juden hat und auch ein Erbe, das das moderne Polen geprägt hat“, sagte sie.

Forum for Cultural Diplomacy (Forum für Kulturdiplomatie) ist der Markenname der ECI Initiative bei der UN. Letztes Jahr war FCD Mitveranstalter eines hochrangigen diplomatischen Passahfestes und eines Empfangs zum jüdischen Neujahr. Sowohl der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der die Arbeit des FCD als „sehr wichtig“ bezeichnete, als auch der derzeitige Generalsekretär António Guterres haben an diesen Veranstaltungen teilgenommen und gesprochen.

 

Australien anerkennt Westjerusalem als Hauptstadt Israels, macht jedoch Halt vor Verlegung der Botschaft

Canberra – Der neue australische Premierminister, Scott Morrison, gab eine Erklärung ab, in der er Westjerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannte, fügte aber eine Klarstellung hinzu, dass Ostjerusalem (das historische Jerusalem) Teil eines zukünftigen Palästinensers sein solle. In seiner Erklärung sprach er sich auch gegen die grobe Voreingenommenheit gegen Israel in den Vereinten Nationen aus und kritisierte den Iran für seine anhaltenden Drohungen gegen den Staat Israel.

„Die Anerkennung ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, ECI hält es jedoch für problematisch, dass der australische Premierminister zwischen “ Ost- “ und “ West- “ Jerusalem unterscheidet“, sagte ECI Rechtsberater, Andrew Tucker, in einer Erklärung. Er fügte hinzu: „Zu behaupten, dass Ostjerusalem die Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates werden sollte, greift Israels Position in seinen Verhandlungen über Jerusalem vor, was eine endgültige Statusfrage unter den Osloer Abkommen ist.“

Die Europäische Koalition für Israel hat im Laufe der Jahre mehrere schriftliche Stellungnahmen bei der australischen Regierung eingereicht, und Andrew Tucker traf sich häufig mit Regierungsvertretern und Parlamentsabgeordneten in Canberra. Mitarbeiter der ECI, darunter Andrew Tucker, standen auch in regelmäßigem Kontakt mit dem Büro der Ständigen Vertretung Australiens bei der UN in New York, das für die Umsetzung der neuen politischen Ankündigung zuständig sein wird. Nur drei Tage vor der offiziellen Ankündigung trafen sich Tomas Sandell und Gregory Lafitte mit dem Ständigen Vertreter Australiens bei der UNO in New York, Botschafter Gillian Bird, um die australische Position zu besprechen.

ECI wird den Dialog mit der australischen Regierung fortsetzen und die Rechtslage für ein vereinigtes Jerusalem als rechtmäßige Hauptstadt des Staates Israel vorbringen.

Europabericht-Talkshow, Dezember 2018 – Januar 2019

Bitte schauen Sie sich unsere monatliche Talkshow „Europabericht“ vom Studio des Europäischen Parlaments auf unserer Website an. Das Thema dieses Monats lautet: „Nachrichtenrückblick 2018 in Bezug auf Israel, den Nahen Osten und die EU“. Simon Barrett im Gespräch mit MEP Bill Etheridge, ECI-Sonderbeauftragter Andreas Kelling und ECI-Gründungsdirektor Tomas Sandell.

 

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