„Blast die Trompeten vom Norden über Amerika“

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Edmonton, Kanada

27. bis 31. August 2014

Der Unterschied zwischen unserer Zeit in Kalifornien und Edmonton, wo unser letzter „Trompeten-Einsatz“ dieser siebenwöchigen Reise einmal um die Erde, stattfinden sollte, hätte nicht extremer sein können. Unsere Wahl viel auf Edmonton, weil Pascal und Katie dort leben. Pascal, ein junger Schweizer, ehemals bester Freund unseres Sohnes Jonas und Teil unserer Hausgemeinde, ist inzwischen mit Katie aus Edmonton verheiratet. Das heisst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Die beiden versuchten natürlich auch von Anfang an, uns mit ihrer Gemeinde zu verbinden, um über ihren Pastor an einen grösseren Kreis von Gläubigen zu gelangen, evt. sogar ein übergemeindliches Treffen zu arrangieren. Das kam aber leider nicht zustande, weil man einerseits zu „viel zu tun habe“ und andererseits wohl „auch kein Verständnis in der Gemeinde da sei, für solche Art von Dienst“, schrieb mir der Pastor ehrlicherweise. Auch die Leitung der Gebetsgruppe wurde mehrmals herzlich eingeladen, teilzunehmen oder den Anlass durchzuführen. Auch das ohne Resonanz. Also total andere Vorraussetzungen wie an allen anderen Orten. Ich möchte wirklich nicht über Geschwister urteilen oder hier meinem Frust Luft machen. Es geht einfach darum aufzuzeigen, wie unterschiedlich unsere Erfahrungen mit Geschwistern waren. Und Gott macht keine Fehler! Wir hatten niemals den Eindruck, es wäre besser gewesen, woanders hinzugehen. Nein: genau hier sollten und wollten wir die Trompeten blasen!
Es gab weitere Hindernisse zu überwinden. Hier kam zum ersten und einzigen Mal mein Koffer nicht an – samt den Trompeten. Es war ein rechtes „Theater“ bis wir ihn am Freitagmorgen endlich bekamen. Katie war uns eine grosse Hilfe dabei. Freundlich und geduldig bis zum Schluss. So hatten wir auch keine weiteren Kontakte zu Gemeinden oder Gebetsgruppen. Diese wenigen Tage genossen wir, um mit Pascal, Katie und ihrem jungen Freund Jabez, der aus Deutschland zu Besuch war, einige Ausflüge zu machen. Die Gegend etwas kennen zu lernen und auch um Besuche bei Grosseltern und Eltern von Katie zu machen. Sie sind deutschstämmig….Juhui, mal KEIN englisch!!!!

Das Trompeten blasen war für Samstag geplant, unserem letzten Tag. Der Ort dafür war genial. Von einem höher gelegenen Platz bot sich ein wunderbarer Blick auf die Stadt und Umgebung. Die Gruppe von 12 Personen, die zusammen kam, repräsentierte vier Generationen aus Katies Familie (das war auch noch nie dagewesen!) und sechs verschiedene Gemeinden! Prophetische Akte dieser Art waren ihnen fremd – und trotzdem waren alle da! Welch ein Segen für diese herzliche Familie! Werner erklärte Gottes Botschaft. Dann blies er mit Katie die Trompeten. Alle liessen einen Siegesschrei hören und nachdem wir Psalm 24,7-10 gemeinsam proklamiert hatten, beteten wir für Stadt, Region und Kontinent. Keiner von den Teilnehmern hatte je solche Botschaft gehört und sie waren tief bewegt und getroffen davon. „Das müsste man unbedingt in unseren Gemeinden hören“ sagte Omi uns am Nachmittag, als wir bei Katies Eltern zum Grillen eingeladen waren. Dabei hörten wir von einigen ganz persönlich, was diese Botschaft bei ihnen ausgelöst hat. Halleluja! Danke Herr Jesus. Genau so fängt Erweckung an: Bei mir ganz persönlich!
Abends, nach einer Anbetungszeit, hatten wir noch Gelegenheit für Pascal, Katie und Jabez zu beten und sie zu segnen. Wunderbare junge Leute für Dein Königreich, Vater!
Es ist getan Jedenfalls alles, was für diese sieben Wochen geplant war. Danke Vater, Jesus und Heiliger Geist. Und DANKE allen, die ein Teil davon waren – in welcher Art und Weise auch immer!
W.W.

© 2003 by Verein Abraham

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