„Blast die Trompeten vom Osten über Australien“

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Tonga

3. bis 11. August 2014

 

Ein verschlafener Blick aus dem kleinen Flugzeugfenster: statt paradiesischer Strände ein wolkenverhangener Himmel; regnerisch. „Winter“ in Tonga……

Pastor Barry erwartete uns bereits. Er ist der Sohn von Israel Taukolo, eines Pioniers hier auf Tonga. Sein Herz brannte für die Nation und die Einheit der Christen. „Machet Nationen zu Jüngern…“ war seine Vision. Isi war ein enger Freund des letzten Königs, einem wiedergeborenen, geistgetauften Christen. Dieser König hat Busse getan und das Land dem Gott Israels geweiht! Mit Erde in der Hand. Darum, so Martha, die Diakonin, kann hier nichts Unrechtes versteckt werden: alles kommt immer ans Licht und sie haben wenig Kriminalität hier! Nicht zu reden von schweren Verbrechen; z.B. Mord. Das gibt es hier nicht! Wow! Auch der heutige König ist Christ – und hat tatsächlich noch das letzte Wort bei Regierungsgeschäften! Sein NEIN stoppt sämtliche Pläne des Parlaments! Möge er ein enger Freund von Barry werden!
Er leitet heute die von seinem Vater gegründete Gemeinde samt Radiostation, die dieser dann in Zusammenarbeit mit einem US-Dienst zum Fernsehstudio erweiterte. Sie senden bis heute 24 Stunden christliche Programme. Das war auch unsere Plattform zum Trompetenblasen. Live! Ich staune immer wieder über Werner! Obwohl er die Botschaft schon so oft gepredigt hat, lässt seine Leidenschaft nicht nach! Sie ist wirklich Teil von ihm geworden! So konnten wir das Wort des Herrn in offene Herzen säen. Durch die Soundanlage gab es ein Echo der Trompeten. Es war als würde der Heilige Geist den Schall über ganz Ozeanien und Australien ausbreiten – was er ja auch tut! Habe es nur noch nie so deutlich gehört! Die Christen haben mit tiefem Glauben und Freude auf die Botschaft reagiert. Wunderbar! Wir warten gespannt auf die Antwort unseres Abba‘s!
Der Lobpreis davor war schlicht überwältigend! Ich habe die ganze Zeit geweint – Gott war einfach da! Dann standen Barry und Werner gemeinsam hinter der Kanzel. Beiden liefen die Tränen übers Gesicht; die Liebe, Güte, Grösse und Schönheit unseres Gottes berührte die ganze Versammlung tief. Was für ein Vater!

Nach einem leckeren Essen (Barry kochte morgens um 5 Uhr im Holzofen Muscheln +??? für uns!!!), interessanten Gesprächen mit zwei Ehepaaren und kurzer Pause, standen wir wieder vor der Kamera: Gebet war das Thema. Ich im Look der Einheimischen….. Wie ich diese Anbetungszeiten geniesse!
Viele Leute von Tonga fliegen als Erntearbeiter nach Australien; jeweils 5-6 Monate. Dafür werden sie „trainiert“ – sowohl geistlich als auch körperlich. Menschen aus Tonga seien hart arbeiten einfach nicht gewohnt… Wir waren an einem dieser Abende dabei, haben aber ausser Werners Input nichts verstanden.
Genau wie am Openair-Meeting vom Freitag. Auf dem Hauptplatz mitten in der Stadt! Die Christen sind hier SEHR präsent, auch auf dem Markt. Wunderbar! Tanz und Musik: das mögen die Menschen! Auch bei uns!?!
„Will you come to our meeting tomorrow ?“ „No.“ „And after tomorrow?“ Wir verteidigen unsere Woche Pause im Paradies erfolgreich! Nun heisst es: „Next time when you come…“ Das ist wahrscheinlich schon am nächsten Montag. Ich freue mich drauf!

P.S. Es scheint wirklich die Zeit der pazifischen Inseln zu sein: Vor uns waren die Indonesier (Asien) da und haben für den König der Könige prophetisch den roten Teppich ausgerollt. Afrikaner haben für IHN hier das Ost-Tor geöffnet – und nun wir Europäer… Welcome America!
R.W.

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