„Blast die Trompeten vom Süden über Amerika“

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Chile, vom Süden über Amerika

20. – 27. Juli 2015


„Benediciones!“ “ Benediciones tambien!“ „Mucho gusto!“ „Gracias!“
Noch nie bin ich so oft gedrückt, geküsst und gesegnet worden! Und ich habe es genossen! Die warme Herzlichkeit der Chilenen ist wunderbar! Nach einem Flug über die gewaltigen, majestätischen Anden erwartete uns ein ganzes Empfangskomitee! Mit dabei Jorge, unser „Kontaktmann“. Er ist Chilene, Pastor in der Schweiz und ein großer Segen für uns. So wunderbar, dass er extra zum Trompeten blasen nach Chile geflogen ist! Heimatliebe machts möglich!
In Rancagua sowie in Osorno wurden wir gleich von vielen Pastoren willkommen geheißen. Und wie! Sie müssten nicht mal googeln, wer wir sind. Der hl.Geist bestätigte ihnen, dass die Botschaft und der „Prophet“ von Gott kommen. Es war überwältigend, wie Gott die Türen schon im Vorfeld geöffnet hat! So wurde das Wort mit offenen Herzen angenommen. Sogar in Gemeinden, die sonst aus Misstrauen niemanden von auswärts predigen lassen! Oder SEHR traditionellen…. Und solchen, die gerade eine große Enttäuschung mit Ausländern hinter sich haben.
Nach zwei Nachtessen im Abstand von 2 Std und einer Nacht im ungeheizten Haus eines liebenswürdigen Ehepaars reisten wir erst mal in den Süden nach Osorno. Auch hier wurden wir mit viel Liebe , Herzlichkeit und der gleichen Offenheit aufgenommen. Zwei Gottesdienste und ein Leitertreffen standen auf dem Programm. Jedes Treffen war erfüllt von Gottes Gegenwart- einfach wunderbar! Wir alle wurden reich beschenkt von unserem Gott! Zum Beispiel mit KUCHEN; einem Wort, das auch die Chilenen gebrauchen. Deutsche Einwanderer haben die südliche Region sehr geprägt und ihr guter Einfluss ist bis heute zu entdecken! So aßen wir dann „Alemanas“ im deutschen Club; begleitet von 10 Leiterehepaaren. ( Am Tag vorher dinierten wir neben dem Schweizer Dorf!)

Unser dicht gedrängte Zeitplan zurück in Rancagua enthielt vier total verschiedene Gemeindegottesdienste, ein Treffen der evang. Allianz samt Bürgermeister, Shofarblasen mit Kurzbotschschaft auf dem Hauptplatz der Stadt. Letzteres anlässlich eines proph. Trommelevents chilenischer Jugendlicher. Spitzenmässig das Ganze! Und natürlich das Trompeten blasen. Dafür kraxelten wir mit etwa 20 Leuten (darunter 6 Pastoren) auf einen steilen Hügel vor der Stadt. Wow-dieser Rundblick! Unter Tränen, mit viel Leidenschaft und Dankbarkeit unserem ABBA gegenüber erfüllten wir unseren gottgegebenen Auftrag! Wunderbar, diese Liebe, diese Versöhnung, diese Hingabe unserer Geschwister dort! Welches Vorrecht dabeizusein!
Irgendwie gingen wir “ von Herrlichkeit zu Herrlichkeit “ – wie soll man das toppen? Und dann kam der letzte Abend: Als die lieben Geschwister Werner nach der Fusswaschung auch noch “ in die Hände säten“ (legten ihr Geld in seine Hände), war es um seine Fassung geschehen… Beim letzen Znacht um 23 Uhr ( spät wie immer) zeigten sie noch ihr musikalisches Können! Unglaublich!!!! Wie man SO Gitarre spielen kann – einfach virtuos!!!!!
Bei allem war Jorge an unserer Seite und musste fast alles übersetzen. Sogar Prophetien über uns, die um 23.30 Uhr per Telefon kamen! Nebenbei traf er viele seiner alten Freunde und hat sich mit ihnen die Nächte um die Ohren geschlagen. Und war am Morgen pünktlich bereit; zum Staunen! Danke Amigo!
Wir wiederholen uns, aber es ist halt immer wieder wahr: Es ist so ein Vorrecht und so eine Bereicherung , das alles erleben zu dürfen! Im Himmel werden wir alle wieder treffen und dann eine Ewigkeit Zeit haben, ohne Sprachprobleme, unsere Freundschaft zu vertiefen. Jetzt heißt es erst mal: „Hasta la proxima, Amigos!“ Und gracias für alles!

P. S. Ich habe auch noch nie soooooo oft gegessen wie hier!
R.W.

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