„Blast die Trompeten vom Süden über Asien“

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Indonesien

12. – 20. Juli 2014

Was für ein Land! Und was für Geschwister! In beiden haben wir etwas von Gottes überfliessender „Gebermentalität“ gesehen und erlebt. Tausende von Inseln, fantastische Landschaften, Küsten, Wälder, Vulkane, Hügel und Tiere. Einfach genial. Und dann erst unsere wunderbaren Geschwister. Im grössten moslemischen Land der Erde hat es ca. 15 % wiedergeborene Christen. Wir haben noch nirgendwo so viele Moscheen gesehen, Tendenz steigend. Auch hier gibt es Verfolgung. In den letzten Jahren wurden in der Bogor Region ca. 500 Kirchen von Moslems niedergebrannt. Trotzdem, oder gerade deswegen, wächst die Gemeinde unvermindert und Gottes Königreich breitet sich weiter aus. Obwohl die Gemeinde in Indonesien eine besondere Gabe zur Anbetung und zum Gebet hat und man allgemein davon ausgeht, dass Erweckung herrscht, hat man uns und damit Gottes Botschaft, sehr offen, demütig und teilweise begierig aufgenommen. Der Trompeten Weckruf passt auch nahtlos in eine Prophetie, die Rick Ridings vor zwei Jahren während der World Prayer Assembly in Jakarta bekommen hatte. Dort hiess es, dass die Gemeinde hier wie ein Elefant wäre, also gross, stark, imposant, aber dass dieser Elefant (Gemeinde) am Schlafen ist. Es wird Zeit ihn aufzuwecken! Halleluja! Und jetzt kommen wir, bzw. Gott und lässt diesen Weckruf hören und die Trompeten blasen! Wir kamen um ein Segen zu sein und sind doch als die Beschenkten und Gesegneten wieder gegangen. Wir sind wirklich über Bitten und Verstehen beschenkt worden: mit wunderbaren Geschenken, Einladungen zum Essen, Ausflügen und Sammlungen in der Gemeinde. Am meisten aber hat uns die Herzenshaltung unserer Geschwister berührt, die nicht müde wurden uns zu versichern, was für ein Vorrecht, Privileg und Segen es für sie ist, dass wir Gott gehorsam waren und zu ihnen gekommen sind. Sie waren voller Staunen und Dankbarkeit darüber. Wir staunten darüber, dass die meisten der Pastoren, die wir kennen lernten, auch ein Business haben. Sie waren u. a. Besitzer einiger Bäckereien, Hotels, Zoo und anderer Betriebe. Also Arbeitgeber für viele Moslems und haben somit auch Einfluss in die Gesellschaft. Unsere Gastgeber waren von der Bethel Church Indonesia. Eine Gemeinde, deren Seniorpastor die grösste Gemeinde in Jakarta leitet, mit vier Gottesdiensten jeden Sonntag und je 3000 Personen. Sie haben Hunderte von Ablegern im ganzen Land. Die Trompeten bliesen wir in Bogor City während eines regulären, einmal im Monat stattfindenden Gebetstreffens. Etliche Pastoren waren dabei und die ca. 350 Personen waren voller Feuer (Heiliger Geist) und wurden tief berührt und viele Tränen flossen. Der Siegesschrei nach dem Blasen wollte nicht enden. Auch die beiden anderen Versammlungen, in zwei weiteren Städten waren sehr gesegnet. Es gab Durchbrüche auf persönlicher und Gemeindeebene. Ein prophetisches Wort für eine Gemeinde war: „Ich, Gott, werde heute eine Brücke bilden von hier nach Zion!“ Generell war eine Liebe und Gebetsbereitschaft für Israel vorhanden. Das Treffen in der letzten Gemeinde wurde ganz kurzfristig geplant. Deshalb und auch weil es am Mittag stattfand, konnten nur ca. 60 Personen teilnehmen. Es war kurz, aber sehr heftig in seiner Auswirkung. Es kam u. a. der Pastor einer anderen Gemeinde (es gibt Spaltungen, Lauheit und kein Interesse zur Zusammenarbeit). Er erlebte das erste Mal in seinem Leben das Wirken des Heiligen Geistes. Und war „begeistert“…

Etwas Wunderbares ist es natürlich auch, dass wir als ganze Familie reisen und dienen können. Das ist sowas von genial. Darum war es umso ärgerlicher, dass Hanna und Sarah krank wurden und für zwei Tage ausfielen. Sie waren allerdings in bester Obhut und wurden sogar ins Spital gebracht, aber nur um die richtige Menge an Flüssigkeit und Medikamenten intravenös verabreicht zu bekommen. Sie sind inzwischen wieder wohlauf. Danke Vater, für alles was du an Gutem gewirkt und verteilt hast.
W.W.

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