Bereitet dem Herrn den Weg! (Lk 3,4)

Danke allen, die sich vom Herrn rufen liessen und am 18.Sept mit dabei waren! Wir beten weiter, dass die HERRlichen Verheissungen unseres Vater- Gottes im Leben jedes Einzelnen voll zur Entfaltung kommen.

Nachdem einige Wochen vergangen und einige Zeugnisse bei uns eingegangen sind, möchten wir Euch auch von unserer Seite ein Feedback geben. Wenn ich persönlich die Frage beantworten soll: «Na wie war es? Wie geht es Dir jetzt danach? Bist Du dankbar, glücklich, überwältigt, oder eher enttäuscht, frustriert, entmutigt?» Ein starkes Gefühl und Empfinden ist Dankbarkeit. Dankbares Staunen darüber, dass Jesus uns das kostbare Evangelium anvertraut hat (1.Thess 2,4).  Wir haben in den letzten 30 Jahren schon einige nationale und internationale Initiativen lancieren dürfen. Und wir haben gelernt, den Erfolg oder Misserfolg solcher Anlässe nicht davon abhängig zu machen, wie die Menschen darauf reagieren (auch wenn wir uns natürlich freuen, wenn die Menschen dadurch gesegnet werden!). Der Punkt ist, dass wir Gott gehorsam sind und das tun, was Er uns sagt! Darin allein liegt schon Dankbarkeit, Freude und Erfüllung. Natürlich möchten wir so gerne sehen und hören, wie der Heilige Geist mächtig wirkt und Dinge geschehen, wie wir sie aus der Apostelgeschichte oder aus Erweckungsberichten gelesen haben. Das steht sicher noch aus. Wenn Gott selber andererseits sagt. «Ich, der Herr, werde es tun!», wie im prophetischen Wort von 1994, dann kann ich Ihm entweder vertrauen und glauben, oder eben nicht. An einzelnen Zeugnissen (in dieser Ausgabe zu lesen) haben wir gesehen, dass Er Herzen und Leben komplett verändert hat. Ich persönlich war so tief berührt, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen während der Neunten Stunde. Eine Mischung aus Gottes Schmerz über unseren beschämenden Zustand und Seiner unverdienten Gnade, die uns zusammenruft und die Möglichkeit zur Umkehr anbietet, waren u. a. der Grund dafür.

Vielleicht sind aber auch einige von den Teilnehmenden enttäuscht, z. B. darüber, dass die Stunde nicht so verlaufen ist, wie erwartet/erhofft/ erwünscht.                                                                         

 -Man hätte doch unbedingt dieses und jenes bekennen sollen.

-Die Zeit der Stille war einigen evtl. zu lang.

-Wer hat da überhaupt gesprochen? Warum keine Namen?

-Von wo wurde dieser Livestream gesendet?

-Das stellvertretende Bussgebet war zu lang.

-Ich habe überhaupt nichts gespürt.

-Die Ton- und Bildqualität der Übertragung war nicht gut usw. usw.

Das alles und noch viel mehr könnten Deine Gedanken und Empfindungen gewesen sein. Manchmal sind unsere Erwartungen, wie Gott zu wirken hat, das grösste Hindernis zu erkennen, dass Er tatsächlich am Wirken ist, nur nicht so wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe.

Dass die Bild- und Tonqualität nicht so gut bzw. perfekt war, tut uns natürlich sehr leid. Wir gingen davon aus, dass Bild und Ton so ausbalanciert und eingestellt werden, dass es bei den Empfängern gut ankommt. Aber mal ehrlich, glaubt irgendjemand, dass Gottes Wirken und Eingreifen davon abhängt? Perfektion ist keine Garantie und Voraussetzung für ein Handeln Gottes. Natürlich geben wir in jeder Hinsicht unser Bestes, oder versuchen es zumindest. Wem wollen wir denn mit unserer Perfektionsbesessenheit imponieren? Unser Herr Jesus sucht demütige und zerbrochene Herzen, die schlicht und offen vor Ihn kommen. Und in dieser Haltung sind Tausende am 18.Sept. zusammengekommen und haben das Wirken des Heiligen Geistes erhofft, erbeten, erlebt bzw. erleben es noch.  

Das Bild, das Meteo Schweiz am Abend des 18.Sept. ins Internet stellte (Titel: «Der Himmel brennt»), war eine starke und wunderbare Bestätigung auf unsere Busse.  Gott antwortet ja auch mit Zeichen am Himmel u. a. mit Feuer, so wie das auch eine Schwester in Ihrem Zeugnis geschrieben hat (siehe bei den Zeugnissen). Wir zeigen das Bild hier nicht, weil der Effekt nur in Farbe zur Geltung kommt.

Es ging dem Herrn um diesen einen, entscheidenden Punkt. Und zwar, dass wir bereit werden, unser Leben nicht mehr erhalten zu wollen.

«Denn wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren» sagt Jesus (Mt 16,25)! Das ist der alles entscheidende Unterschied. Wenn wir bereit sind, mit und für Jesus zu sterben, wie wir das in Röm. 6,8 beim Mahl des Herrn bekannt und proklamiert haben, dann werden auch alle anderen Fehlhaltungen, Sünden etc. ein Ende haben. Solange wir hingegen immer wieder nur einzelne Sünden und falsche Haltungen und Handlungen bekennen, aber dann trotzdem wieder unser Leben weiterleben, wird sich nichts ändern. Darum ging und geht es dem Herrn! «Nicht mehr lebe ich, sondern Christus in mir!» (Gal 2,20)

Und was jetzt? War es das? Nein, natürlich nicht. Wir sollen und wollen einander helfen, lehren, unterweisen, damit das geschieht, was in Epheser 4,11-16 steht.

P.S. Eine Möglichkeit dazu wäre, an die «Tage der Begegnung» zu kommen (siehe Flyer auf der Webseite www.dankbussbettag.ch) um Euch zurüsten zu lassen, in herzlicher Gemeinschaft und wunderbarer Umgebung.

Herzlich willkommen! W. und R. Woiwode

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